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08.04.2020

«Viele Jugendliche wünschen sich, wieder zur Schule zu gehen»

Das Leben ist von den Schulgeländen gewichen (im Bild das Schulhaus Weid in Pfäffikon). Nun wird zu Hause gebüffelt. (Bild: Archiv)
An den Ausserschwyzer Oberstufenschulen ist man in die vierte Woche Fernunterricht gestartet. Ein erstes Fazit der beiden Rektoren fällt grundsätzlich positiv aus.

von Daniel Koch

Die Schulhäuser der Sek eins Höfe und der Sek 1 March sind verwaist, das digitale Zeitalter hat in Extremis Einzug gehalten. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zu Hause Fernunterricht, die meisten Lehrpersonen arbeiten ebenfalls in den eigenen vier Wänden.

Teamsitzungen finden virtuell statt, sowohl in der March als auch in den Höfen ist es aber den Lehrpersonen überlassen, ob sie im Schulzimmer oder zu Hause unterrichten wollen.
«Wenn gleichzeitig kleine Kinder zu betreuen sind, kann es im Homeoffice schwierig werden», sagt Rick Bachmann, Rektor der Sek eins Höfe.

Lehrpersonen können Arbeitsort selbst wählen

Im eigenen Schulzimmer könnten die Lehrerinnen und Lehrer gefahrlos arbeiten. An der Sek 1 March waren in der ersten Woche nach Schulschliessung alle Lehrpersonen während zwei Tagen an der Schule, um den Fernunterricht zu organisieren, seither können sie den Arbeitsort selbst wählen.

«Nach Absprache mit der Lehrperson können Schülerinnen und Schüler auch einzeln in der Schule vorbeikommen, um etwas zu holen oder zu bringen, oder auch um sich schulisch oder technisch beraten zu lassen», sagt Rektor Fredy Tischhauser.

An allen Oberstufenschulen wird aber alles unternommen, um die erforderlichen Hygienemassnahmen vollumfänglich einhalten zu können. Dies bestätigen beide Rektoren mit Nachdruck.

Ausführlicher Bericht in der Zeitungsausgabe vom Mittwoch, 8. April.

Daniel Koch