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Kanton
21.11.2021

Spitex-Organisationen haben immer mehr zu tun

Blutdruckmessen und Kompressionsstrümpfe anziehen gehören auch zu den Arbeiten eines/einer Spitex-Mitarbeiters/in.
Blutdruckmessen und Kompressionsstrümpfe anziehen gehören auch zu den Arbeiten eines/einer Spitex-Mitarbeiters/in. Bild: Spitex 24 AG.
Während in den Alters- und Pflegeheimen die Anzahl der Klientinnen und Klienten abnimmt, nimmt sie bei den Spitexorganisationen zu. Bei den Langzeitpflegebedürftigen stieg die Zahl im Kanton Schwyz um fast zehn Prozent.

Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz 158'433 Personen im Alters- und Pflegeheim betreut. Gegenüber 2019 entsprichtdies einem Rückgang um 4 Prozent. Diese seit Beginn der Erhebung im Jahr 2006 nie zuvor gesehene Abnahme dürfte auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen sein, hält das Bundesamt für Statistik (BFS) fest. Der Trend, möglichst lange Zuhause zu bleiben, hat sich im Gegenzug nochmals verstärkt. Die 2546 Spitex-Dienste (Hilfe und Pflege zu Hause) erbrachten Leistungen für 420'793 Personen. Gegenüber 2019 entspricht dies einer Zunahme um 6,7 Prozent. Auf die Langzeitpflege der Spitex entfallen 367'479 Personen, das ist eine Zunahme von 8,5 Prozent.

Zehn Prozent mehr Langzeitbetreute im Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz wurden von der Spitex im Jahr 2020 4'454 Personen langzeitbetreut, 2019 waren es 4'058 Personen. Das entspricht sogar einer Zunahme von fast zehn Prozent. Im Jahr 2014 lag die Zahl der über längeren Zeitraum von der Spitex betreuten Personen noch bei 2'234 – sie hat sich also seither verdoppelt.

Die Quote der Personen, die im Kanton Schwyz Krankenpflegeleistungen der Spitex erhalten, ist im Kanton Schwyz dennoch vergleichsweiseklein. Pro '1000 Einwohner bezogen im letzten Jahr 27,5 Personen Leistungen. Im schweizerischen Durchschnitt liegt dieser Wert bei 42,6. 

Daniel Koch, Redaktion March24 & Höfe24