Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Kanton
15.09.2021

Spital Schwyz braucht wegen Ansturm Security

Das Spital Schwyz musste Security-Personal anheuern. (Urs Flüeler/Keystone)
Das Spital Schwyz musste Security-Personal anheuern. (Urs Flüeler/Keystone) Bild: Keystone
In Schwyz wollen sich viele Personen impfen lassen, nachdem der Bundesrat die Zertifikatspflicht einführte. «Wir mussten sogar eine Security aufbieten, da nicht alle Personen sofort geimpft werden konnten», heisst es beim Spital Schwyz.

Bis am 12. September sind 46 Prozent der Schwyzer Bevölkerung vollständig geimpft worden. Eine erste Impfung erhalten haben laut der Homepage des Kantons 51,6 Prozent. Seit der Verkündung der Zertifikatspflicht nahm die Anzahl Impfungen stark zu. «Es gab einen gigantischen Ansturm», sagt Nirmala Arthen, Leiterin Marketing und Kommunikation des Spitals Schwyz. «Wir mussten sogar eine Security aufbieten, da nicht alle Personen sofort geimpft werden konnten und am Abend Personen auf den nächsten Tag vertröstet werden mussten.» Das Spital Schwyz verzeichnete am Donnerstag und Freitag mehr als doppelt so viele Walk-in-Impflinge als an den Tagen zuvor.

Auch im Spital Lachen (siehe Bericht unten) und im Ameos Spital Einsiedeln ist seit der Bekanntgabe der Ausweitung der Zertifikatspflicht die Nachfrage nach Impfterminen deutlich angestiegen. «Wir gehen derzeit von mehr als einer Verdoppelung der Impfungen aus», sagt Andres Nitsch, Sprecher des Spitals Einsiedeln. Vorher wurden täglich rund 200 Personen in Einsiedeln geimpft, diese Zahl erreichte das Spital in den letzten Tagen nur schon während eines Halbtages. Auf diese Nachfrage hat das Spital inzwischen reagiert: «Wir haben eine zweite Impflinie eingerichtet, sodass wir in kürzerer Zeit mehr Menschen impfen können», sagt Nitsch.

Bote der Urschweiz