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Altendorf
18.04.2020

«Unglaublich, in welcher Situation die Welt heute steckt!»

Die Reise mit dem Wohnmobil D’Hai begann vor zwei Jahren in Europa. Seit einem Jahr ist das Märchler Ehepaar nun in Kanada und Amerika unterwegs. «Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit wieder weiterreisen dürfen», erzählt Sibylle Annen im Reisetagebuch. (Bild zvg)
Sibylle und Hermann Annen aus Altendorf sind seit zwei Jahren mit ihrem Wohnmobil unterwegs. Via Südeuropa, Marokko ging es nach Kanada und in die USA. Wegen der Corona-Krise sitzen sie zurzeit in Arizona fest.

von Sibylle Annen
und Heidi Peruzzo

«Unsere Wohnung in Altendorf ist leer. Es hat einige Wochen gedauert, bis wir alle wichtigen Dinge erledigt hatten, aber seit dem 31. März 2018 sind wir frei». So beginnt der Reisebericht des Ehepaars Sibylle und Hermann Annen-Berges.

Sie haben sich den Traum vom Reisen erfüllt und ihre Zelte in der Schweiz definitiv abgebrochen. Zusammen mit der Schnauzerhündin Shelli sind sie vor zwei Jahren mit ihrem Wohnmobil «D’Hai» losgezogen.

Zuerst durch das nördliche Europa, nach einem Zwischenstopp in der Heimat nach Südeuropa und weiter nach Marokko. Im April 2019 haben sie sich nach Kanada verschiffen lassen.

Die Corona-Krise hat auch vor den reisefreudigen Märchlern nicht Halt gemacht: Seit dem 27. März sitzen sie auf einem Campingplatz in Arizona fest. Im nachfolgenden Reisetagebuch berichtet Sibylle Annen von der Corona-Situation im «Amiland»:

14. März
Hier im einsamen Süden der USA ist es bis jetzt noch ruhig und es ist nicht viel zu spüren von der Panik, die sich wegen des Coronavirus über alles legt. Nach einer halben Stunde Internet sind wir wieder auf dem neusten Stand und sind ziemlich geschockt, weil das Coronavirus langsam aber sicher die halbe Welt lahmlegt. Wir fahren nach Study Butte.

15. März
Im Visitors Center des Big Bend Ranch State Park buchen wir einen Platz. Ups, hier sind wohl die Weisungen der Regierung zur Pandemie angekommen. Vor dem Büro steht ein Ranger an einem Tisch, auf dem verschiedene Flaschen Desinfektionsmittel stehen. Die Karte, die darauf liegt, soll man nicht anfassen. Wir bekommen erste Informationen. Für die Buchung selbst darf nur eine Person ins Büro. Der Ranger erledigt die Formalitäten, händigt mir die Unterlagen aus und schon beim verabschieden desinfiziert er sich die Hände?!

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Freitag, 17. April.

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Heidi Peruzzo / Sibylle Annen