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16.04.2020

«Zämehäbe heisst zäme singe»

So kann die Corona-Krise auch verarbeitet werden: Heimweh veröffentlicht das neue Lied «Zämehäbe».
Heimweh hat passend zur Corona-Krise ein neues Lied herausgegeben. Im erfolgreichsten Männerchor der Schweiz singt auch Markus Stadelmann aus Reichenburg.

von Irene Lustenberger

Eigentlich wären die Männer von Heimweh jetzt auf Tournee, um die Lieder aus ihrem im vergangenen Herbst veröffentlichten Album «Ärdeschön» live zu präsentieren. Doch diese fiel dem Corona-Virus zum Opfer, und sämtliche Konzerte bis vorerst Ende Mai mussten auf den Herbst verschoben werden.

Anstatt gemeinsam die grössten Hallen und Säle der Schweiz zu füllen, stand jeder Sänger einzeln im ­Studio und nahm die Chorstimmen auf. «Das war schon speziell. Der Teamgeist hat schon gefehlt», sagt das jüngste Mitglied Jens Stössel.

Denn normaler­weise gehe es im Studio sehr kamerad­schaftlich zu und her. Nun aber stand der ­Illgauer nur mit Georg Schlun­egger, Komponist, Texter und Gründer der Gruppe, in dessen HitMill-Studio in Zürich vor dem Mikrofon. Die Stimmen der zwölf Sänger – und die ent­sprechenden Video-Aufnahmen – wurden anschliessend zusammengemischt – und «Zämehäbe» war geboren.

Wer die Musik von Heimweh kennt und liebt, wird auch aus neue Lied lieben. «Zämehäbe» erklingt im ­ty­pischen Heimweh-Stil – harmonischer Männergesang gepaart mit Jodel – und geht vom Ohr direkt ins Herz. «Zämehäbe, zämestah. Mitenang dür dunkli Stunde gah. Zämehäbe, du und i. Bis die ­Zyte überstande si», singen die zwölf Männer aus ­allen Ecken der Schweiz – darunter ­Markus ­Stadelmann aus Reichenburg, Jens Stössel aus Illgau und Bernhard Betschart aus Muotathal.

Ausführlicher Bericht in der Zeitungsausgabe vom Donnerstag, 16. April.

Irene Lustenberger