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Schübelbach
07.04.2020

«Wenn die Welle kommt, müssen alle ihren Beitrag leisten»

Eugen Ruoss zeigt die Schutzkittel «made in Schübelbach» von Marina Bruhin (Mitte) und Co. (Bild: Franz Feldmann)
Eugen Ruoss stellt mit seinen Mitarbeitenden in Schübelbach Schutzkittel für die Spitex her. Wenn die Corona-Welle richtig anrollen sollte, können Patienten und Spitex-Pflegende so bestmöglich geschützt werden.

von Daniel Koch

Momentan sei die Situation im Kanton Schwyz noch ruhig, «die Einsätze laufen normal ab», sagt Stefan Knobel, Präsident des Spitex-Kantonalverbands und der Spitex Obermarch.

Wenn die Corona-Welle losgeht, will man aber vorbereitet sein und das richtige Material in genügender Menge bereit haben. Ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung werden Schutzkittel für die Spitex-Pflegerinnen sein.

Prototyp hergestellt

Bei der Robert Ruoss & Co. AG in Schübelbach steht man in den Startlöchern, um solche Kittel selber zu produzieren. «Nach Anfrage von Stefan Knobel haben wir über das letzte Wochenende einen Prototyp hergestellt», sagt Eugen Ruoss, Inhaber des Vorhang- und Bettwarenfachgeschäfts.

Sobald der geeignete Stoff in Schübelbach eintrifft, will man mit der Produktion beginnen. Die Mitarbeitenden und die Maschinen seien auf jeden Fall bereit. Grosse Unbekannte sei die benötigte Anzahl. «Es können mehrere Hundert aber auch einige Tausend sein», so Eugen Ruoss.

Er gehe momentan davon aus, dass man genug Kapazitäten aufbringen könnte. Abhängig sei dies auch davon, was das herkömmliche Geschäft in der nächsten Zeit noch hergebe. Momentan habe man noch «schöne Auftragsbestände», allerdings habe er die Voranmeldung für Kurzarbeit vorsorglich ebenfalls eingereicht.

Ausführlicher Bericht in der Zeitungsausgabe vom Dienstag, 7. April.

Daniel Koch