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Reichenburg
10.10.2022

Eine zentralisierte Schule sowie eine Badi für Reichenburg

Die Mehrzweckhalle auf dem Schulareal «Am Bach» soll künftig Schulräumen beherbergen.
Die Mehrzweckhalle auf dem Schulareal «Am Bach» soll künftig Schulräumen beherbergen. Bild: Mia Jule Hähni
Im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens stellte die Gemeinde ihre Liegenschaften- und Landsicherungsstrategie vor und präsentierte ihre Visionen zur Schulentwicklung und der künftigen Nutzung des Hirschlensees.

Die Gemeinde Reichenburg wächst kontinuierlich. Sie möchte weiterhin attraktiv bleiben und ihren Aufgaben gerecht werden. Darum hat sie vor zwei Jahren ein verbindliches Gemeindeleitbild erstellt. Dieses formuliert Visionen, Zielsetzungen in Bezug auf zentrale Themen sowie die Stossrichtungen in deren Umsetzung für die Gemeindeentwicklung der kommenden 20 Jahre. Auf dieser Grundlage hat sie ihre Liegenschaften und Landsicherungsstrategie ausgearbeitet.

Bevölkerung kann sich dazu Äussern

Am Donnerstag informierte sie die Bevölkerung in diesem Zusammenhang über die Teilzonenpläne «Halder» und «Hirschlensee ». Bis Ende Oktober dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens schriftlich dazu äussern.

Unterricht nur noch an einem Standort

Die Teilzonenplanänderung «Halder » betrifft in erster Linie die Schule. Der Unterricht soll gemäss dem Wunsch der Gemeinde künftig nur noch an einem Standort, auf dem Schulareal «Am Bach», angeboten werden. Die Gemeinde möchte in der heutigen Mehrzweckhalle Schulräume zur Verfügung stellen. Stattdessen soll auf der Halderweid eine Dreifachturnhalle gebaut werden. Damit will Reichenburg den steigenden Schülerzahlen, aber auch den Bedürfnissen der lokalen Vereine begegnen. Der Schulstandort «Burg» soll eine Umnutzung erfahren. 

Eine Badi für den Hirschlensee

Die Teilzonenplanänderung «Hirschlensee » betrifft ein eigentliches Wahrzeichen von Reichenburg: den Hirschlensee. Dieser soll endlich zum offiziellen Badesee werden. Bislang war das Baden in dem Baggersee eigentlich verboten – dennoch vergnügte sich jeden Sommer die Bevölkerung in dem idyllischen Gewässer. Mit dieser Grauzone soll nun gemäss der Gemeinde endlich Schluss sein. Sie will das Areal von der Landwirtschaftszone in eine Intensiverholungszone überführen. Damit wäre der Weg frei für eine Badi mit Sanitäranlagen und sogar einer kleinen Gastronomieeinrichtung.

 

Franziska Kohler, Redaktion March24&Höfe24