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Reichenburg
12.09.2022

Weniger Unfälle am Knoten Speerstrasse

Der Knotenpunkt Speerstrasse in Reichenburg.
Der Knotenpunkt Speerstrasse in Reichenburg. Bild: sigi
Seit rund zwei Jahren ist die Lichtsignalanlage auf dem Autobahnzubringer Reichenburg in Betrieb. Seither ist es um den einstigen «Unfallknotenpunkt» ruhig geworden.

Demolierte Fahrzeuge, beschädigte Strasseneinrichtungen und Rettungswagen, die Schwerverletzte abtransportieren, waren an der Kreuzung Speerstrasse-Autobahnzubringer Reichenburg bis vor zwei Jahren häufiger zu sehen. Mittlerweile weniger. Entweder es kommt nicht mehr zu Unfällen, oder sie sind seit Inbetriebnahme der Ampelanlage weniger schlimm.

Finale Lösung erst in 3 bis 4 Jahren

Julian Räss ist Beauftragter Information und Kommunikation beim Astra. Er erklärt, dass sich gemäss seinen Kenntnissen in den letzten beiden Jahren lediglich ein Unfall mit einer leichtverletzten Person ereignet hat. Der Grund sei zu nahes Aufschliessen gewesen. «Damit haben Anzahl und Schwere der Unfälle abgenommen. Allerdings ist festzuhalten, dass zwei Jahre nur einen kurzen Zeitraum für eine statistisch verlässliche Aussage darstellen », so Räss.

Das Monitoring beim betreffenden Abschnitt werde dementsprechend noch fortgesetzt. Die Erkenntnisse werden in der Findung der definitiven Lösung berücksichtigt. Apropos definitive Lösung. Wie weit ist man damit? «Das Astra prüft zusammen mit dem Kanton Schwyz die Varianten für den Knoten Speerstrasse. Die Planung ist noch nicht abgeschlossen.» 

Möglich wäre beispielsweise eine Ausgestaltung als Kreisel oder als Einlenker mit Lichtsignalanlage ähnlich des derzeitigen Zustands. Das Astra sei bestrebt, den definitiven Zustand in den nächsten drei bis vier Jahren umzusetzen. Wie viel Geld das Bundesamt dafür in die Hand nehmen wird, könne aufgrund der laufenden Planung noch nicht beziffert werden.

Silvia Gisler, March24 & Höfe24