Es hat Tradition, dass man während der Adventszeit die dunkleren Stunden mit Licht erhellt. In den letzten Jahren auch gerne mit immer ausgefalleneren und aufwendigeren Leuchtsystemen.
Ob das auch im kommenden Advent so sein wird, ist – angesichts einer angekündigten Strommangellage – eher fraglich. Der Bundesrat ruft dazu auf, wenn immer möglich Strom zu sparen beziehungsweise nicht zu verschwenden – ganz nach dem Motto «Jede Kilowattstunde zählt».
On-Off-Entscheide noch offen
Wie eine Kurz-Umfrage zeigt, sind aktuell die Märchler und Höfner Gemeindebehörden oder teils die zuständigen Einwohner- und Verkehrsvereine noch unschlüssig, oder man ist daran, den On-Off-Entscheid zu diskutieren.
So haben beispielsweise die Verantwortlichen in Reichenburg, Galgenen, Altendorf, Wangen oder auch in Feusisberg noch keinen Entschluss gefasst, ob in ihren Gemeinden – wie sonst üblich – die Weihnachtsbeleuchtungen montiert werden.
Schübelbach teilte dazu mit: «Aus Sicht des Gemeinderates ist es derzeit noch zu früh, um eine schöne Tradition wie die weihnachtliche Beleuchtung der Dörfer – speziell in dunklen Zeiten – definitiv zu untersagen. »
Freienbach, Tuggen und Lachen verzichten
Die Tradition schon definitiv abgesagt haben Freienbach und Tuggen. Dort werde in diesem Jahr auf die Adventsbeleuchtung verzichtet, wie es auf Anfrage hiess. Auch der Gemeinderat Lachen teilt mit «praktisch auf die ganze Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten».