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Reichenburg
30.08.2022
30.08.2022 17:16 Uhr

Gewässerverschmutzung im Hogglibach

Die Gemeinde Reichenburg appelliert an die Bevölkerung, im Umgang mit gewässerverunreinigenden Stoffen im Freien Vorsicht walten zu lassen. Die genaue Ursache für das Fischsterben im Hogglibach ist zwar noch nicht vollständig ermittelt, doch gibt es Hinweise auf eine alkalische Einwirkung, ausgehend vom örtlichen Meteorwasserleitungssystem.
Die Gemeinde Reichenburg appelliert an die Bevölkerung, im Umgang mit gewässerverunreinigenden Stoffen im Freien Vorsicht walten zu lassen. Die genaue Ursache für das Fischsterben im Hogglibach ist zwar noch nicht vollständig ermittelt, doch gibt es Hinweise auf eine alkalische Einwirkung, ausgehend vom örtlichen Meteorwasserleitungssystem. Bild: zvg
Verschmutztes Wasser im Reichenburger Gewässer hat zu einem massiven Fischsterben geführt. Die Ursache sollte durch verschiedene Stellen ermittelt werden.

Am vergangenen Donnerstag wurde eine Gewässerverschmutzung im Hogglibach festgestellt, das zu einem massiven Fischsterben führte. Nahezu 100 teils bis zu 25 cm grosse Bachforellen sind dabei qualvoll verendet.

Hinweise auf alkalische Einwirkung

An der Ursachenermittlung waren die Umweltschutzpolizei, der kantonale Fischereiaufseher und eine Kanalreinigungsunternehmung involviert. Trotz intensiver Abklärungen ist die Ursache noch nicht abschliessend geklärt. Es bestehen Hinweise auf eine alkalische Einwirkung, ausgehend vom örtlichen Meteorwasserleitungssystem. 

Die Gemeinde appelliert an die Bevölkerung, im Umgang mit gewässerverunreinigenden Stoffen im Freien Vorsicht walten zu lassen, denn Ableitungen von Strassen- und Vorplatzschächten enden meist in einem Gewässer. Man solle kritisch sein im Umgang mit gewässergefährdenden Stoffen im Freien und solle mithelfen, Gewässer sauber und lebensfähig zu halten. 

Im Hogglibach verendeten nahezu 100 Bachforellen. Bild: zvg

Wasserentnahme aus Gewässer

In den Sommermonaten wird immer wieder festgestellt, dass Gewässeranwohner mittels kleiner Tauchpumpen Wasser aus den Bächen entnehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass temporäre maschinelle Wasserentnahmen während der Trockenheit illegal sind.

In Trockenzeiten benötigen nicht nur Gartenpflanzen Wasser, sondern auch Fische sind auf eine konstante Restwassermenge angewiesen. Belassen wir den Lebensraum der Fische, der aufgrund der anhaltenden Trockenheit ohnehin schon stark eingeengt ist.   

Gemeinde Reichenburg