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Sport
22.06.2020

Guten Saisonstart in Meilen bestätigt

Tim Fasser stiess die Kugel erneut über 13,70 Meter. (Bild: Franz Feldmann)
Nach Langenthal vor einer Woche gab sich am Samstag die Schweizer Leichtathletikszene am Meeting in Meilen ein Stelldichein. Sieben Ausserschwyzer Athleten massen sich ebenfalls aneinander, ein Exploit blieb diesmal jedoch aus.

Nach dem ersten Wettkampf in Langenthal trafen sich die Schweizer Leichtathleten am Samstag in Meilen. Wiederum kämpften sieben Höfner und Märchler Athleten um gute Zeiten und neue Distanzen. Zwar resultierten einige solide Ergebnisse, grosse Exploits gab es auf der anderen Seite des Zürichsees jedoch keine.

Die Höfnerin Cléa Formaz (LC Zürich) startete nach zwei Jahren Wettkampfpause wieder auf der Bahn. Bis knapp zur Hälfte führte sie das Feld der Frauen an, dann begann das grosse Leiden. «Ich bin das Rennen zu schnell angegangen», musste sie sich eingestehen. Ihre Schwester Déanne Formaz verpasste ihre persönliche Bestleistung um drei Zentimeter. «Ich konnte sechs konstante Sprünge hinlegen, das ist sehr positiv.»

Kim Flattich wurde hinter Daniela Kyburz Zweite in ihrem Lauf über 100 Meter Flachdistanz. Mit 13,36 Sekunden durfte sie mit der gelaufenen Zeit zufrieden sein. Galgenerin Shoelle Bruhin war zufrieden, für sie lief es besser als vergangene Woche, auch wenn sie keinen runden Lauf zeigen konnte. Tim Fasser konnte im Kugelstossen diesmal nicht über die 14-Meter-Marke stossen. Dennoch war auch er zufrieden mit seinen 13,71 Metern, die er im dritten und sechsten Versuch stiess.

Der Pfäffiker Hochspringer Tobias Bättig egalisierte seine persönliche Bestleistung, übertrat sich dann aber im zweiten Versuch seinen Fuss und brach dann den Wettkampf zur Schonung nach dem dritten Versuch ab. Im Hochsprung schaffte er die 1,90 Meter. Larissa Schwyter vom TSV Galgenen sprang über 1,60 Meter, so hoch wie schon lange nicht mehr. Dies brachte ihr den zweiten Rang ein.

In Meilen war in verschiedenen Disziplinen die Nationale Elite am Start. Zwei Leistungen stachen nebst vielen persönlichen Bestleistungen heraus. Da war zum einen die lange verletzte Noëmi Zbären, die über 100 Meter Hürden 13,06 Sekunden auf die Bahn legte. Die Emmentalerin bestätigte damit den guten Saisoneinstieg vor einer Woche und unterbot die Zeit nochmals um acht Hundertstelsekunden. Und zum anderen die Tessinerin Ajla Del Ponte, die mit 16,67 Sekunden eine Allzeit-Bestleistung über die selten gelaufene Distanz von 150 Metern aufstellte. Noch nie ist eine Europäerin diese Distanz mit Start in einer Kurve schneller gelaufen.

Vollständiger Artikel in den Print-Zeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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  • Cléa Formaz (317) führte zu Beginn des Rennens über 3000 Meter das Feld der Frauen an. (Bilder: Franz Feldmann)
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  • Déanne Formaz war im Dreisprung zufrieden mit den 10,10 Meter.
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  • Tobias Bättig übersprang die 1,90 Meter einmal mehr.
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  • Shoelle Bruhin (288) kam über 300 Meter gut aus dem Start, hatte zum Schluss aber zu wenig Kraft.
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  • Kim Flattich (Nummer 316) fand über 100 Meter Hürden nie den richtigen Rhythmus. (Bilder: Franz Feldmann)
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Franz Feldman, Redaktion March24 / Höfe24