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Altendorf
08.04.2022

«Park am See» und «Bisigwis/Suter» an die Urne überwiesen

Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
Diskussionen gabs an der Gemeindeversammlung Altendorf keine. Für Säckelmeister Markus Suter wars seine Letzte. Gemeindepräsident Beat Keller ehrte verschiedene Personen für ihre Leistungen.

Nachdem das Sachgeschäft für den Ersatzbau des baufälligen Hauses am Suterweg 21 in der Bisigwis im Herbst an der Urne abgeblitzt war, musste der Gemeinderat nach einer neuen Lösung für dieses 1'000 Quadrat-meter grosse Grundstücksuchen. Man hat sich für die Abgabe der Parzelle im Baurecht entschieden (wir berichteten). Hierzu wurden Eckwerte des Baurechtsvertrags definiert. Der Gemeinderat braucht aber noch immer die Zustimmung der Altendörflerinnen und Altendörfler, bevor er die Baurechtsparzelle öffentlich ausschreiben kann. Und die erhielt er – zumindest vorerst. Für den Gemeinderat folgt nun an der Abstimmung vom 15. Mai die letzte Hürde.

Nur die SP Lachen-Altendorf hatte sich im Vorfeld gegen das Sachgeschäft «Bisigwis/Suter» ausgesprochen. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24

Wie wird der «Park am See» aussehen?

Ebenfalls ohne Wortmeldung an die Urne überwiesen wurde das Projekt «Park am See». Eigentlich hatten die Stimmbürgerinnen und -bürger schon 2016, also vor sechs Jahren, dem Baukredit für den Park zugestimmt. Ein jahrelanger Rechtsstreit verzögerte den Baustart jedoch. Um den Park so zu realisieren, wie es die Pläne von 2016 vorsehen, braucht es nun mehr Geld. Konkret geht es um Mehrkosten von 962'000 Franken (wir berichteten). Nun gibts für die Altendörfler zwei Optionen: Entweder der Kredit bleibt gleich und es wird eine Art «Park am See light» geben, wobei noch nicht klar ist, wo Abstriche gemacht würden, oder das Stimmvolk bewilligt am 15. Mai die Erhöhung des Baukredits.

Die Gemeindeversammlung möchte den ursprünglich geplanten «Park am See». Wird dies das Stimmvolk am 15. Mai gleich sehen? Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24

Rechnung 2021 genehmigt

Bei Aufwendungen von 22,91 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 24,13 Mio. Franken schliesst die letztjährige Jahresrechnung mit einem Plus von 1,22 Millionen Franken. Gegenüber dem Voranschlag 2021 fällt die Erfolgsrechnung damit um 3,27 Millionen besser aus als erwartet. Grund dafür seien insbesondere Mehreinnahmen bei den Steuern (Differenz von 7,4 Prozent zum Budget), erklärte der abtretende Säckelmeister Markus Suter. Insgesamt wurde aber auch weniger aufgewendet. «In acht der zehn Hauptkostenstellen wurde der budgetierte Nettoaufwand unterschritten.» Die Nettoinvestitionen, welche ebenfalls massiv weniger hoch ausfielen als budgetiert (-2,39 Mio. Fr.), betrugen im letzten Jahr insgesamt 1,94 Millionen Franken.

Die Rechnung wurde so genehmigt. 

  • Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich Präsident Beat Keller öffentlich von Säckelmeister Markus Suter. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
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  • Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
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  • Ebenfalls verabschiedet wurden aus der Rechnungsprüfungskommission Thomas Mächler, Jolanda Hensler und Peter Lagler. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
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Jan Drabik, Cyrill Rüttimann und Pistolenschützen geehrt

Nicht auf der Traktandenliste, aber einen grossen Teil des Abends nahmen Ehrungen ein. So wurden neben den Leistungen des 17-jährigen Leichtathleten Jan Drabik, welcher sich Schweizer Meister und Kantonalmeister nennen darf, auch jene der Pistolenschützen Lachen-Altendorf honoriert. Gefeiert wurde auch Cyrill Rüttimann, der während 50 Jahren (!) im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Altendorf stand und auch als Samariter im Ersteinsatzelement tätig war.

Aus der Rechnungsprüfungskommission verabschiedet wurden Thomas Mächler, Jolanda Hensler und Peter Lagler. Eine Träne verdrücken musste Keller, als er seine Worte an den sich verabschiedenden Säckelmeister richtete.

Zu aktuellem Anlass informierte Keller über die Flüchtlingssituation. So seien momentan 45 geflüchtete Menschen aus der Ukraine vorwiegend privat in Altendorf untergebracht. Das Zusammenleben gestalte sich leider teilweise schwierig, hiess es.

  • Gemeindepräsident Beat Keller gratuliert den Pistolenschützen Lachen-Altendorf für ihren Schweizer Meistertitel. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
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  • Jan Drabik darf sein Goldvreneli entgegennehmen. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
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Anouk Arbenz, Redaktion March24 und Höfe24