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Wangen
26.11.2021

Drei Fragen an das OK der Turnshow des STV Wangen

Bild: zvg
Remo Schärer ist Co-Präsident des OKs der Turnshow des STV Wangen. Unserer Redaktion beantwortete er drei Fragen zur kurzfristigen Absage der Turnshow «Ru(h)m und Ehre».

Die Vorfreude war riesig, doch kurzfristig wurde die Turnshow «Ru(h)m und Ehre» des STV Wangen abgesagt. Wie geht der Verein mit dem Entscheid um?

Wir wussten schon im August, als wir uns dafür entschieden, die Turnshow dieses Jahr wieder in Angriff zu nehmen, dass wir mit einer Wende rechnen müssen, welche leider tatsächlich kam – und dann noch so spontan. Dementsprechend gross ist die Enttäuschung im ganzen Verein, aber es war die richtige Entscheidung. Angesichts der Corona-Situation schien uns eine Absage am vernünftigsten. Schliesslich sollen alle guten Gewissens teilnehmen können. Die Turnshow werden wir auf jeden Fall nachholen, die Frage ist nur, wann. Wir bleiben auf jeden Fall motiviert.

Ein derartiger Event entsteht durch die Zusammenarbeit im Team – Gross und Klein sind beteiligt. Wie viel Zeit hat der STV Wangen in die Vorbereitungen zu «Ru(hm) und Ehre» gesteckt?

Eigentlich hätte die Turnshowschon vor einem Jahr stattfinden sollen. Insofern haben die Vorbereitungen schon Anfang 2020 begonnen. Neben dem 12-köpfigen OK-Team gibt es auch noch ein achtköpfiges Team, das für Motto und Geschichte der Turnshow zuständig ist. Letzteres hat mit der Ideensammlung sogar schon im Februar vor einem Jahr begonnen. Ende August 2020 haben wir die Vorbereitungen vorerst auf Eis gelegt, da die Durchführung aufgrund von Corona ebenfalls nicht möglich war. Dieses Jahr schöpften wir gegen Ende des Sommers neue Hoffnung und setzten bei Organisation und Kreation dort an, wo wir aufgehört hatten. Alle haben sich tatkräftig an den Vorbereitungen für die Turnshow beteiligt: Das OK selbst für das Grosse und Ganze, aber auch jedes Mitglied von Klein bis Gross, welche in den letzten drei Monaten die Auftritte einstudiert und mit ihrer Kreativität zum Programm beigetragen haben. Abschliessend kann man sagen: Es ist ein Projekt, in das wir mehrere Monate sehr viel Zeit investiert haben.

Neben dem zeitlichen Aufwand muss auch finanziell investiert werden. Wie hoch sind die Verluste?

Wie hoch die Ziffer ist, kann ich noch nicht sagen. Was ich aber bestätigen kann: Unser Vereinskässeli hat sich in den letzten Monaten schon etwas geleert. Wir haben zwar Partner, welche uns unter die Arme greifen, aber grundsätzlich wird die Turnshow nicht gesponsert. Lediglich für die Tombola suchen wir Sponsoren. Wofür wir unseren Partnern betreffend Getränken, Essen, Security, Apotheke für das Corona-Testcenter etc. sehr dankbar sind, ist, dass sie uns bei der Absage sehr entgegengekommen sind und dadurch die Kosten tief gehalten werden konnten.

Erika Unternährer, Redaktion March24 & Höfe24