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Lifestyle
26.11.2021
25.11.2021 17:57 Uhr

Black Friday: Je jünger, desto mehr wird gekauft

Der Black Friday ist beliebt.
Der Black Friday ist beliebt. Bild: Pexels
Eine Studie von Profital zeigt: Fast alle kennen den Black Friday und wollen von hohen Rabatten profitieren. Die Kauffreude dieses Jahr ist gross: 79 Prozent der Befragten sagen, dass sie heute etwas kaufen möchten. Du auch?
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Kürzlich veröffentlichte Profital, der Schweizer Anbieter für digitale Prospekte und Mobile Retail Marketing,  die Ergebnisse einer schweizweiten Studie zum Black Friday, die anfangs November durchgeführt wurde. Befragt wurden 6881 Nutzerinnen und Nutzer der Profital-App. 

90 Prozent der Jungen kauffreudig

Der Black Friday hat sich im Shoppingkalender etabliert und wird scheinbar immer wichtiger. Sonderangebote locken Konsumentinnen und Konsumenten auf Onlineshops und in die Läden. Auch in Ausserschwyz gibt es zahlreiche Angebote

Gemäss der Profital-Studie kennen 94 Prozent der Befragten den Black Friday und 79 Prozent beabsichtigen, von den Sonderangeboten zu profitieren. Dabei gilt: je jünger, desto grösser das Kaufinteresse. Bei den 18- bis 24-Jährigen sagen sogar 90 Prozent, dass sie heute etwas kaufen wollen.

Bild: Linth24

Männer wollen mehr ausgeben als Frauen

Im Fokus stehen Kleidung, Schuhe und Accessoires (72 Prozent), Elektrogeräte (60 Prozent) sowie Möbel und Entrichtungsgegenstände (40 Prozent). Der Median des Black-Friday-Budgets liegt bei 200 bis 299 Franken, 19 Prozent planen Ausgaben von über 500 Franken. Bei den Männern sitzt das Portemonnaie etwas lockerer als bei den Frauen: Hier planen 47 Prozent Ausgaben von über 300 Franken, bei den Frauen sind es 31 Prozent. 

Die grosse Kauflust dürfte die Umsätze also ordentlich ankurbeln. Diese werden voraussichtlich höher ausfallen als am etwas weniger bekannten Singles Day. Dort sind es 100 bis 199 Franken. 

Es werden grosse Rabatte erwartet: Für über ein Drittel sind Rabatte erst ab 50 Prozent attraktiv, ein Fünftel erwartet sogar mindestens 70 Prozent Preisermässigungen. 

Detailhandel warnt vor Lieferengpässen

Wer früh für Weihnachtsgeschenke bestellt und einkauft, kann die Problematik mit den Lieferengpässen womöglich vermeiden. Das tun auch viele: Knapp ein Viertel der Befragten hat bereits mit dem Einkauf begonnen. 27 Prozent beginnen noch im November. Gar keine Geschenke machen 13 Prozent. Auch das ein neuer Trend. 

Im Durchschnitt werden sechs Geschenke gekauft – wie im Vorjahr. 58 Prozent geben mehr als 50 Franken pro Geschenk aus, bei 29 Prozent sind es über 100 Franken. Aktionen werden auch an Weihnachten immer wichtiger.

Anouk Arbenz, Redaktion March 24 und Höfe 24