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Sport
19.11.2021

Showdown der Tuggner Ringer in Schübelbach

Dominik Streiff wird wieder alles geben, um auch am Samstag mit seinen Leuten jubeln zu können.
Dominik Streiff wird wieder alles geben, um auch am Samstag mit seinen Leuten jubeln zu können. Bild: Hansruedi Ulrich
Die Ringerriege Tuggen hat in ihrem letzten Kampf der bislang erfolgreichen NLB-Saison gegen Sense die Chance, sich die Bronzemedaille zu holen. Dazu braucht es ein Aufholen eines 16:21-Rückstandes.

Morgen Abend kommt es in der Mehrzweckhalle Gutenbrunnen in Schübelbach zum ultimativen Saisonabschluss für die Tuggner Ringer. Die Märchler empfangen im Bronze-Rückkampf der Swiss Wrestling Challenge Liga die Ringerstaffel Sense. Die Tuggner Mattenkämpfer wollen im letzten Saisonkampf noch einmal alles geben. In Schmitten forderten sie den grossen Favoriten Sense bis aufs Letzte, erkämpften sich gar eine ausgeglichene Kampfbilanz und unterlagen dennoch mit 16:21. Die schlechteren Einzelpunktierungen machten den Unterschied.

Mit Feuer und Biss ist alles möglich

Sense hat für den Rückkampf in Schübelbach alle Vorteile auf seiner Seite. Etliche starke Ringer, einen breiteren Kader, mehr NLB-Erfahrung und einen Vorsprung von fünf Punkten aus dem ersten Kampf zu Hause. Die Tuggner haben nach Expertensicht eigentlich kaum mehr eine Chance, doch genau dies können sie für sich nutzen. Wenn der Trainerstab um Ueli Bamert, Simon Helbling und Dominik Streiff bei ihren Kämpfern wieder das gleiche Feuer entfachen kann wie vor Wochenfrist, ist eine Sensation durchaus möglich.

Einen grossen Vorteil haben sie gegenüber den Freiburgern: Tuggen kann, Sense muss Bronze holen. Denn egal, wie der letzte Kampf ausgeht, die Märchler haben mit der erstmaligen Play-off-Teilnahme eine sehr gute Saison hinter sich und können unbelastet in den finalen Kampf ziehen. Der Druck, nach perfekter Vorrunde am Ende noch mit leeren Händen dazustehen, wäre ein Schreckgespenst für die Sensler.

Für den finalen Kampf am Samstagabend gilt die 3G-Regel, es gibt keine Testmöglichkeiten vor Ort. Es wird eine Festwirtschaft geführt.

Hansruedi Ulrich