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Digital
07.11.2021
06.05.2022 15:37 Uhr

Ausserschwyzer Sängerin bringt neue Single heraus

Kings Elliot alias Anja Gmür ist in Altendorf und Wilen aufgewachsen und hat eine Zeit lang in Pfäffikon gelebt.
Kings Elliot alias Anja Gmür ist in Altendorf und Wilen aufgewachsen und hat eine Zeit lang in Pfäffikon gelebt. Bild: zvg
Da läuft so einiges: Die Ausserschwyzer Sängerin Kings Elliot alias Anja Gmür bringt im Dezember ihre erste EP heraus. Und: Ende Oktober erschien ihre neue Single «Call Me A Dreamer». Vor zwei Monaten durfte sie einen Plattenvertrag mit Universal Music unterschreiben.

Die Ausserschwyzer Sängerin Anja Gmür hat vor fünfeinhalb Jahren alles auf eine Karte gesetzt und ist nach London gezogen, um Musik zu machen. Anfang dieses Jahres machte sie auf sich aufmerksam, als mehrere Promis sie für ihre Lieder lobten. Vor zwei Monaten gelang der jungen Sängerin ein weiterer Meilenstein: sie unterschrieb einen Plattenvertrag mit Universal Music. «Es fühlt sich absolut surreal an, so ein grosses Team hinter mir zu haben, das an mich glaubt!», sagt die 29-Jährige. Ein Traum, der sich nach harter Arbeit endlich erfüllt habe. 

So sieht das Cover für den neuen Song von Kings Elliot, «Call Me A Dreamer», aus. Bild: zvg

Hoffnungslosigkeit darstellen

Während der für Musiker schwierigen Coronazeit arbeitete Gmür an neuen Songs. Der Neuste, «Call Me A Dreamer», wurde am 31. Oktober veröffentlicht. Wie schon ihre früheren Lieder, zum Beispiel «Getting Tired Of Me» oder «Dancing Alone», ist es ein melancholischer, emotionaler Song. Zeilen wie «never thought you’d run» (hätte nie gedacht, dass du wegrennst) oder «I thought it would be different this time» (Ich dachte, diesmal sei es anders) lassen eine Trennung vermuten. Doch dies negiert die Sängerin: «Das Lied ist an mich selber gerichtet. Es geht um die Hoffnungslosigkeit, die man empfindet, wenn man – obwohl es einem lange Zeit gut ging – wieder von seinen alten Dämonen eingeholt wird.» Psychische Krankheiten sind oft ein Thema in ihren Liedern, da Anja Gmür selber unter Panikattacken leidet. Doch mit dem Thema geht sie offen um. «Meine Gefühlswelt wird immer eine Achterbahn sein, aber es geht mir gut», versichert sie.

Das Resonanz zum neuen Song war gross. Spotify, Apple, Radiosendern und Musikblogs ist die Neuheit nicht entgangen. Auch von Fans habe sie Nachrichten erhalten – «Leute, die jedes Wort von Call Me A Dreamer spüren. Das ist wunderschön.»

Musik als Fluchtort

Neben der neuen Single wird es bald eine ganze EP, eine Art Mini-Album, zu feiern geben. Am ersten Dezember
soll «Chaos In My Court», wie der Albumtitel heissen wird, veröffentlicht. Neben «Getting Tired Of Me», «Dancing Alone» und «Call Me A Dreamer» werden auch «Bitter Tonic» und ein weiteres neues Lied darauf zu hören sein. «Die Songs auf dieser EP schaffen eine Welt, von der ich immer geträumt habe, um vor meinem eigenen Leben zu flüchten. Jetzt kann mich jeder dorthin begleiten», beschreibt die Ausserschwyzerin das Album.

Anouk Arbenz, Redaktion March24 und Höfe24