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Sport
06.10.2021

Wolf-Power Racing auch in neuem Kleid erfolgreich unterwegs

Jubel zum Sieg des Green-Hope-Autos auf dem Hungaroring
Jubel zum Sieg des Green-Hope-Autos auf dem Hungaroring Bild: zvg
Der Wangner Rennstall Wolf-Power Racing hat am Wochenende auf dem Hungaroring einen weiteren Sieg eingefahren.

Auch in dieser Rennsaison läuft es dem Wangner Rennstall Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing wieder sehr gut. Mit Ausnahme des Rennens in Mugello hatte Wolf-Power in jedem Rennen mindestens eines der beiden Autos auf dem Podest. Am vergangenen Wochenende stand nun das Rennen auf dem Hungaroring in Budapest auf dem Programm. Bereits im Qualifying am Samstag fuhr das Auto mit der Nummer 1 die Pole-Position für das 12-Stunden-Rennen heraus. Das zweite Auto mit der Nummer 112, das im speziellen Greenhope-Anstrich unterwegs ist, um Geld für krebskranke Kinder zu sammeln, fuhr auf den vierten Platz.

Führung nach dem ersten Tag

In der 12-Stunden-Serie werden jeweils am Samstag nach dem Qualifying zwei und am Sonntag zehn Stunden des Rennens absolviert. Nach dem ersten Tag lag das Team von Teamchef Adrian Wolf mit dem Wagen Nummer 1 in Führung. Direkt dahinter folgte der Rennwagen mit der Nummer 112, der im Vergleich zum Start zwei Plätze gutmachen konnte.

Das Greenhope-Auto mit der Nummer 112 Bild: zvg

Greenhope-Auto setzte sich durch

Am Sonntag zeigte sich ein spannendes Rennen. Der härteste Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft, AC Motorsport Racing, lag stets mit den Wolf-Autos in Tuchfühlung. Schlussendlich holte das Greenhope-Auto mit den Fahrern Milos Pavlovic, Christoph Lenz, Jasmin Preisig und Emil Heyerdahl eine Runde Vorsprung heraus und entschied das Rennen für sich. «Es war wichtig, dass wir unseren Konkurrenten auf Distanz halten konnten und den Sieg trotz eines Zwischenfalls eine Stunde vor Schluss nach Hause fahren konnten», sagt der Wangner Teamchef Adrian Wolf. Denn durch diesen Sieg konnte der Rennstall auch sein zweites Auto zurück in den Titelkampf holen, nachdem dieses in Mugello wegen eines Unfalls einen Nuller einfahren musste. Das in der Meisterschaft führende Auto mit der Nummer 1 mit den Fahrern Constantin Kletzer, Lukasz Stolarcyk, Emil Heyerdahl und Fabian Danz verlor nach seinem starken ersten Tag zwei Plätze und beendete das Rennen auf Platz drei.

Das zweite Wolf-Power-Racing-Gefährt klassierte sich auf dem dritten Rang. Bild: zvg

Spannung garantiert

In der Meisterschaft präsentiert sich neu ein spannendes Bild. Wolf-Power liegt in der TCR-Klasse mit 112 Punkten (Nummer 1) vor AC Motorsport mit 104 Punkten. Das zweite Wangner Auto folgt dank den zwei Siegen in den letzten beiden Rennen mit 99 Punkten auf Platz drei. Spannung ist vor dem nächsten Rennen im November in Sebring USA also garantiert.

Lars Morger, Redaktion March 24 und Höfe 24