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Sport
12.09.2021

Kurioses Velorennen auf die Ruchweid des Skiclubs Galgenen

Unterstützung für die legendäre Nummer 1.
Unterstützung für die legendäre Nummer 1. Bild: Rita Tanner
Der Skiclub Galgenen organisierte wieder einmal das beliebte Velorennen 100-plus auf die Ruchweid. 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten den Aufwand mit ihrer Fahrt auf dem Velo. Die Nummer 1 liess sich auch heuer etwas einfallen.

Total 53 mehr oder wenigerschwergewichtige, unentwegte Männer und neun mutige Damen nahmen am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein den beschwerlichen Weg von Galgenen auf die Ruchweid unter die Räder. Spätestens beim Einfinden am Startplatzbeim Restaurant Frohsinn begann für sämtliche Teilnehmer dieses kuriosen Rennens der Countdown mit der Frage: Bringe ich mitsamt dem Stahlross 100 kg respektive 70 kg auf die Waage? Dies war die Vorgabe der Organisatoren.

Nachdem bei einigen noch diverse Feinkorrekturen am Velorahmen oder im Rucksack auf dem Buckel vorgenommen werden mussten, konnte man beruhigt an den Start gehen.

Ein Pferd auf der Strecke

Um 13 Uhr ging es dann im Halbminutentakt los auf die acht Kilometer lange und rund 700 Höhenmeter aufweisende Bergstrecke auf den Galgener Hausberg. Mit von der Partie war auch heuer wieder die legendäre Nummer 1, welche auf einem schmucken, galoppierenden Pferd die zahlreichen grossen und kleinen Zuschauer entlang der Strecke entzückte.

  • Die Männer mussten inklusive Fahrrad über 100 kg auf die Waage bringen, die Frauen 70 Kilogramm. Bild: Rita Tanner
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Überragender Kevin Tanner

Eine Klasse für sich war auch heuer wieder Seriensieger Kevin Tanner, der mit der sagenhaften Zeit von 34:50 Minuten oben auf der Ruchweid ins Ziel«raste», wobei er seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2019 (32:13 Minuten) auf der heuer leicht verkürzten Strecke nicht erreichte. Hervorragender Zweiter wurde der sich von Jahr zu Jahr steigernde Galgener Guido Schwyter mit 39:44 Minuten, dicht gefolgt vom sportlichen Galgener Gemeinderat Reto Jegher mit 40:08 Minuten. Bei den Damen siegte Elena Cavallasca aus Dällikon mit 39:25 Minuten, wobei sie ihren Streckenrekord vom Jahr 2017 um sechs Sekunden knapp verpasste. Zweite wurde Judith Gerber aus Zürich vor der jahrelangen treuen Teilnehmerin Susanne Zellweger aus Benken.

Unterstützung für die legendäre Nummer 1. Bild: Rita Tanner

Tosender Applaus

Aber auch alle anderen Teilnehmer erzielten eine bravouröse Leistung nur schon mit dem Erreichen des Ziels, sei es aus sportlichem Anreiz oder einfach zum Plausch, an einem kuriosen Velorennen dabei zu sein. Mit etwasVerspätung erschien dann auch der Reiter mit seinem Pferd auf der Ruchweid, wobei er seinen Gaul unterdem tosenden Applaus derSchaulustigen nochmals tüchtig über die Ziellinie anspornte. Nach einem währschaften, im Startgeld inbegriffenen Teller Spaghetti und labender Tranksame, waren sich nach der Rangverkündigung am Ende alle einig, dass wieder ein cooler, gelungener Anlass zu Ende war. Der Skiklub Galgenen freut sich schon jetzt auf die 17. Auflage des 100-plus Bikerennens im nächsten Jahr.

Hanspeter Krieg