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Lifestyle
05.05.2020

Auflagen für Gastronomie erschweren Öffnung

Gedeck an Gedeck wie hier letztes Jahr auf der Sattelegg wird es in den Restaurants vorerst nicht geben. Maximal vier Personen und Abstand zwischen den Tischen sind gefordert. Was sonst noch beachtet werden muss, erfahren die Wirte erst nächste Woche. (Bild: Franz Feldmann)
Der Bundesrat hat per 11. Mai den Startschuss für die Gastronomen erteilt. Ob diese wirklich loslegen werden, bleibt ungewiss. Denn erst morgen werden sie über die zu erfüllenden Auflagen informiert.

von Silvia Gisler

In zehn Tagen können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. Eine Umfrage bei Ausserschwyzer Wirten zeigt aber, dass die Unsicherheit nach wie vor gross ist. «Wir werden erst nächste Woche über die exakten Auflagen informiert », heisst es da. Bis dahin sei es unmöglich, zu entscheiden, ob und in welcher Form man zurück zur Gästebewirtung gehen kann – oder will.

Viele geben offen zu, dass für sie das Tragen einer Maske – insbesondere in der Küche – nicht infrage komme. «Dann mache ich lieber noch zwei Wochen länger Zwangsferien», heisst es mitunter.Andere wiederum halten fest, dass sie nicht öffnen werden, sollten sie zur Einhaltung der Auflagen bauliche Massnahmen vornehmen müssen. «Wir haben schon so viel ins Takeaway investiert, eine weitere solche Auslage liegt nicht drin.»

«Fliegende» Mahlzeiten

Doch nicht nur Maskenpflicht und bauliche Massnahmen geben zu reden, sondern auch die Abstandsregel. «Es kann nach wie vor sein, dass wir das Essen nicht direkt servieren dürfen, sondern es auf einem Servicewagen dem Gast hinschieben müssen.» Videos, die zeigen, wie Gerichte und Getränke regelrecht auf die Tische geworfen werden, sorgten im Internet schon vor Längerem für Belustigung. Ob sie Realität werden?

«Natürlich nicht», erklärt GastroSchwyz-Präsident Marco Heinzer. Er bestätigt aber, dass in der Branche grosse Ungewissheit herrsche. «Uns beschäftigen im Moment die Fragen: Kommen die Gäste? Wollen sie unter diesen Bedingungen überhaupt bedient werden?»

Der vollständige Artikel ist in der Print-Ausgabe von «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Redaktion March24/Höfe24