Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Sport
09.07.2021
09.07.2021 10:16 Uhr

Heute steigen die Achtelfinals

Tanja Hüberli und Nina Betschart spielten sich gestern souverän zum Gruppensieg und damit direkt in den Achtelfinal.
Tanja Hüberli und Nina Betschart spielten sich gestern souverän zum Gruppensieg und damit direkt in den Achtelfinal. Bild: Franz Feldmann
Am FIVB World Tour Turnier in Gstaad qualifizieren sich die Schweizerinnen Tanja Hüberli und Nina Betschart dank zwei Siegen gegen zwei russische Teams für den heutigen Achtelfinal.
  • Bild: Franz Feldmann
    1 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    2 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    3 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    4 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    5 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    6 / 6

Ein Beach-Feeling wäre im gestrigen Spiel von Tanja Hüberli/Nina Betschart am Beachvolleyballturnier in Gstaad nicht wirklich aufgekommen, wäre da nicht der DJ mit seinen eingespielten Beats gewesen. Es fehlte die Sonne, der Strand sowieso. Dennoch: Die Stimmung rund um den Platz 1 war in Gstaad grossartig.

Bei den Spielen zuvor im Sand von Gstaad lachte noch die Sonne, doch just auf den Spielbeginn der Schweizerinnen zogen dunkle Wolken auf. Diese sollten am Himmel bleiben. Donner hallte in den Berner Bergen, das Geschehen auf dem Spielfeld war aber alles andere als düster. Die Reichenburgerin Hüberli übernahm zusammen mit ihrer Partnerin Nina Betschart sofort das Spieldiktat. Ihre Gegnerinnen, Nadezda Makroguzova und Svetlana Kholomina liessen sich aber nicht so einfach abschütteln und leisteten immer wieder mit gelungenen Aktionen Widerstand. «Wir wussten, dass wir uns im Vergleich zum Spiel am Tag zuvor gegen Xenia Dabizha und Daria Rudikh steigern mussten», erklärte Tanja Hüberli nach dem Spiel. Einen Tag zuvor hatten Hüberli/Betschart also ebenfalls gegen ein russisches Damenteam anzutreten und dabei ihr erstes Gruppenspiel ohne Satzverlust 2:0 (21:12, 21:19) schliesslich klar gewinnen können. Doch vollauf zufrieden mit der Leistung zeigte sich Hüberli einen Tag später nicht, eine Leistungssteigerung war gefordert.

Steigerung nötig

«Unsere heutigen Gegnerinnen sind ein sehr starkes Team und machen in der Regel viel Druck mit dem Service», analysiert die Reichenburgerin. Das gelang dem russischen Duo gestern Nachmittag im Nieselregen von Gstaad nicht wirklich. Zudem zeigte Nina Betschart immer wieder, dass sie wahrscheinlich eine der besten Defensiv-Spielerinnen der Tour ist. Viele schon fast verloren geglaubte Bälle kratzte sie noch mit spektakulären Aktionen weg vom Sand. Das für einen Mittwoch doch recht zahlreiche Publikum dankte es immer wieder mit grossem Applaus.

Die Stärke der Russinnen, der druckvolle Aufschlag, wurde plötzlich zu einer Waffe der Schweizerinnen. So sah es auch Hüberli: «Wir haben heute sehr gut und mit viel Druck serviert. Deshalb waren unsere Gegnerinnen von Anfang an selber unter Druck und konnten so ihr gewohntes Spiel nicht unbedingt aufbauen.» 

Hinzu kam, dass die Ballannahme nach dem gegnerischen Service gestern Nachmittag tadellos funktionierte. Es wurden den beiden Russinnen damit wenige leichte Punkte zugestanden. Der erste Satz ging mit 21:16 an die Schweizerinnen, der zweite ebenso. Vor allem gegen Schluss des zweiten Satzes war die Leistungssteigerung von Hüberli/Betschart augenfällig. Die beiden Russinnen hatten nach einem lange ausgeglichenen Spiel, in dem sie auch immer wieder in Führung gelegen hatten, den druckvoll aufspielenden Schweizerinnen nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Direkt eine Runde weiter

Mit diesem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel qualifizierten sich Hüberli/Betschart direkt für das Achtelfinale von heute. «Wir sind froh, dass wir es mit diesen zwei Siegen direkt ins Achtelfinale geschafft haben», strahlte Hüberli. «So haben wir ein Spiel weniger.» Aufgrund der Gruppeneinteilung haben die beiden im Vorfeld auch nicht unbedingt erwartet, dass es mit der Direktqualifikation klappen könnte.

  • Bild: Franz Feldmann
    1 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    2 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    3 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    4 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    5 / 6
  • Bild: Franz Feldmann
    6 / 6
Franz Feldmann, Sportredaktion March24 & Höfe24