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Pfäffikon
25.03.2020

Was ist mit den Abschlussprüfungen?

Ob die Abschlussprüfungen am BBZ in Pfäffikon durchgeführt werden können, ist derzeit noch nicht sicher. (Bild: zvg)
Die Entwicklungen rund um das Coronavirus haben auch Auswirkungen auf die Durchführung verschiedener Abschlussprüfungen – eine Situation, die für die berufliche Zukunft der Schüler entscheidend ist.

von Yasmin Jöhl

Derzeit stehen für manche Lernende die Lehrabschlussprüfungen kurz bevor. Gleiches gilt für die Maturitätsprüfungen. Doch ob diese auch in Zeiten der Coronavirus-Krise überhaupt durchgeführt werden können, und wenn ja, in welcher Form, das ist alles noch in der Schwebe. 

Für Rémy Hübschi, Vizedirektor des Staatssekretariats für Bildung, steht jedoch fest, dass die Prüfungen noch vor dem neuen Lehrjahr stattfinden sollen: «Es ist ganz wichtig, dass auch diesen Sommer alle Lernenden in der beruflichen Grundbildung, die sich jetzt in der Ausbildung befinden, auf den Arbeitsmarkt gehen können», wie Hübschi vergangene Woche gegenüber Radio SRF sagte.

Ausbildungszeit soll nicht verlängert werden

Dasselbe Ziel verfolgen die Verantwortlichen in Ausserschwyz. So sagt etwa Martin von Ostheim, Rektor der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) in Pfäffikon, auf Anfrage, dass man bezüglich Maturaprüfung bestrebt sei, die Abschlüsse am Ende dieses Schuljahres zu ermöglichen. «Uns allen liegt es sehr am Herzen, dass trotz Corona-Pandemie die Ausbildungszeit nicht verlängert wird.» 

Eine eigentliche Planung sei aber momentan nicht möglich, weil diese stark von der aktuellen Situation und den Massnahmen in Zusammenhang mit dem Virus abhängig sei, so von Ostheim weiter. Gerade weil die Matura ein gesamtschweizerischer Abschluss ist, wird die Frage der Prüfungen und Promotion zurzeit in überkantonalen und nationalen Gremien besprochen. 

Fernunterricht findet überall statt

Von allen Seiten ertönt das gleiche Echo: Die gesamte Situation ist abhängig von der allgemeinen Lage bezüglich Coronavirus. Weil diese aber so dynamisch ist, kann eine verbindliche Planung momentan nicht gemacht werden. Man müsse stattdessen die Situation immer wieder neu beurteilen.

Ebenfalls ist es allen Verantwortlichen wichtig, sicherzustellen, dass die Schüler und Schülerinnen trotz der besonderen Lage mittels Fernunterricht am Unterricht teilnehmen können, solange die Schulen bis am 19. April geschlossen sind. Erst mit einem Entscheid darüber, was danach geschieht, wird es möglich sein, genauere An-gaben bezüglich der Abschlussprüfungen zu machen.

Yasmin Jöhl