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Sport
30.05.2021
30.05.2021 16:51 Uhr

Hüberli/Betschart rocken die World Tour

Die Märchler Beachvolleyballerin Tanja Hüberli schaffte in Sochi den ersten Final-Einzug auf der Beachvolleyball World Tour. Foto: Archiv Franz Feldmann Bild: Franz Feldmann
Die Beachvolleyballerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli müssen sich beim World-Tour-Turnier in Sotschi nur den Amerikanerinnen Sarah Sponcil und Kelly Claes geschlagen geben - sie holen sich die Silbermedaille.

Die Zentralschweizerinnen kommen mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio immer besser in Form. Den Final gegen das aufstrebende und zum ersten Mal siegreiche Duo aus den USA verloren Betschart/Hüberli am Samstag zwar 19:21, 17:21, mit ihrem Auftritt beim Turnier der in dieser Saison höchsten Kategorie können die EM-Zweiten von 2018 und WM-Vierten von 2019 aber mehr als zufrieden sein.

Den möglichen Satzgewinn im ersten Durchgang gaben Betschart/Hüberli, die in den drei K.o.-Runden zuvor keinen Satz abgegeben hatten, erst ganz am Ende aus der Hand. Nach einer 19:18-Führung mussten sie den Amerikanerinnen drei Punkte in Folge zugestehen. Im zweiten Satz gerieten Betschart/Hüberli 12:16 in Rückstand. Diese Hypothek wog zu schwer. Und so feierten statt den Schweizerinnen die Amerikanerinnen ihren ersten Turniersieg auf dieser Stufe.

Olympia-Teilnahme ist sicher

Für die Olympischen Spiele in Tokio sind Betschart/Hüberli - wie auch Joana Heidrich/Anouk-Vergé-Dépré - zwar noch nicht offiziell selektioniert. Im bereinigten Olympia-Ranking können sie aber nicht mehr aus den Top 15, die zu einer Teilnahme in Tokio berechtigen, verdrängt werden.

Während Heidrich/Vergé-Dépré nach einer Corona-Erkrankung von Heidrich noch um ihre Form kämpfen und in Sotschi von ihren Landsfrauen in den Achtelfinals geschlagen wurden, legten Betschart/Hüberli bisher in dieser Saison einen Steigerungslauf hin. Nach drei 9. Rängen zu Beginn stiessen sie in Cancun zuletzt in die Viertelfinals vor. Und nun folgte der erstmalige Einzug in einen Final eines Vier-Sterne-Turniers, bei dem nur ganz wenige Topteams nicht starteten. 

Bereits am Wochenende machte sich der Beachvolley-Tross auf den Weg nach Ostrava (Tschechien), wo in Kürze das nächste World-Tour-Turnier startet. 

Redaktion March24 und Höfe24