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Kanton
27.05.2021

Schwyz hebt Maskenpflicht auf der Sekundarstufe I auf

Bild: Daniel Koch
Aufgrund der neusten Lockerungen hat das Schwyzer Bildungsdepartement die Schutzkonzepte für die verschiedenen Schulstufen überarbeitet. Auf der Sekundarstufe I entfällt die Maskenpflicht. Im Gegenzug werden die Schulen verpflichtet, ab der 3. Primarstufe an den repetitiven Spucktests mitzumachen.

Seit rund einem Jahr unterrichten die Schulen im Kanton Schwyz aufgrund der Corona-Pandemie unter erschwerten Bedingungen. "Nachdem der Bund seinerseits die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie lockert, gilt es auch für die Schulen im Kanton Schwyz entsprechende Schritte umzusetzen", schreibt das Schwyzer Bildungsdepartement.

Repetitives Testen erlaubt Wegfall der Maskenpflicht 


Für Schüler der Sekundarstufe I, deren Schulen sich bereits am repetitiven Testen beteiligen, entfällt die Maskenpflicht bereits per 31. Mai. Die übrigen Schulen bis hinunter zur 3. Klasse werden dazu verpflichtet, sich spätestens per 7. Juni am repetitiven Testen mittels Spucktests zu beteiligen und erhalten ab diesem Zeitpunkt ebenfalls Lockerungen bei den Schutzmassnahmen.

So werden nebst dem Wegfall der Maskenpflicht auch klassenübergreifende Aktivitäten, Lager, Schultheateraufführungen und andere Anlässe mit bis zu 100 Personen wieder möglich. Den Schulen wird damit eine Rückkehr zum nahezu «ordentlichen Schulbetrieb» ermöglicht.

Wechsel auf einstufige Freiwilligkeit beim repetitiven Testen

Im Gegenzug passt das Bildungsdepartement seine Strategie zum repetitiven Testen an und verlangt von den Schulen ab der 3. Primarstufe die verpflichtende Teilnahme an den wöchentlichen Spucktests. Mit diesen Speichelproben sollen Ansteckungsketten frühzeitig erkannt und eingedämmt werden, um einen stabilen Schulbetrieb gewährleisten zu können.

Bestehen bleibt jedoch die einstufige Freiwilligkeit, bei der die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte über die persönliche Teilnahme an den Tests entscheiden.

«Mit zunehmendem Impfschutz der erwachsenen Bevölkerung wird der Anteil an Infektionen bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren zunehmen, weil für diese noch keine Impfmöglichkeit besteht. "Daher ist es uns wichtig, das repetitive Testen als Frühwarnsystem über das Schuljahresende hinaus zu installieren", begründet Bildungsdirektor Michael Stähli den Wechsel zur einstufigen Freiwilligkeit, die vorerst bis Ende September 2021 gilt.

Lockerungen auch für nachobligatorische Schulen 

Die erwähnten Lockerungen im Bereich der klassenübergreifenden Aktivitäten, Lager und Schultheateraufführungen gelten weitgehend auch für die nachobligatorischen Schulen der Sekundarstufe II. Allerdings bleibt bei diesen Schulen die Maskenpflicht aufrecht, da deren Aufhebung nicht in kantonaler Kompetenz liegt, sondern durch den Bundesrat beschlossen werden muss.

Neu können Ausbildungsgänge der höheren Berufsbildung an Berufsfachschulen wieder vor Ort durchgeführt werden, solange die Beschränkung auf 50 Personen bzw. die Nutzung von maximal 50% der Raumkapazität nicht überschritten wird.

Aufgrund der Bestimmungen des Bundes hat die Pädagogische Hochschule Schwyz (PHSZ) bereits vor längerer Zeit beschlossen, das aktuelle Semester der Studiengänge Bachelor und Master in der Fernlehre abzuschliessen. Für die Zeit danach prüft die Hochschulleitung jedoch mögliche Anpassungen an ihrem Schutzkonzept und wird diese zeitnah kommunizieren.  

Redaktion March24 und Höfe24