Kultur
13.02.2020

Ein Spitzenchor findet den Weg nach Lachen

Mit den Basler Madrigalisten unter der Leitung von Raphael Immoos nimmt sich ein über die Schweizer Grenzen hinaus bekanntes Vokalensemble vergessener Meisterwerke zweier Schwyzer Komponisten an.

Wenn die Basler Madrigalisten und Raphael Immoos auftreten, berichten die Rezensionen von packenden, berührenden Darbietungen auf musikalisch höchstem Niveau. Seit seiner Gründung 1978 deckt der Chor eine spannende Bandbreite an Werken ab und führt zahlreiche einzig-artige, oft wenig beachtete Meisterwerke aus mehreren Jahrhunderten auf. Von der Vokalpolyphonie der Renaissance und Motetten aus dem 17. Jahrhundert über Beethovens «Fidelio» bis hin zur Uraufführung 2018 von Heinz Holligers Oper «Lunea» in Zürich, die vom Fachmagazin «Opernwelt» zur «Uraufführung des Jahres» ernannt wurde, oder die gleichermassen gelobte Neuinszenierung von Helmut Lachenmanns Oper «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» im Herbst 2019 reicht ihr Repertoire.

Konzert mit Seltenheitswert

So sind sie denn auch die ideale Wahl, wenn es am Samstag in Lachen um die Uraufführung des vermutlich für die Kirche Lachen geschriebenen «Kyrie/Gloria» von Joachim Raff (1822–1882) oder die schweizerische Erstaufführung der Missa «Defensor Pacis» von Benno Ammann (1904–1986) geht, die anlässlich der Heiligsprechung des Schweizers Niklaus von Flüe im Petersdom in Rom entstanden ist.

Basler Madrigalisten, Samstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Lachen.

red