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Reichenburg
26.02.2021
26.02.2021 16:04 Uhr

Markus Stadelmann startet Soloprojekt

Markus Stadelmann ist gebürtiger Glarner. So war es naheliegend, sein Solo-Projekt nach dem Fluss im Kanton Glarus zu benennen. So entstand das Projekt Linther. Bild Linther Bild: Linther
Für «Linther» hat der in Reichenburg wohnhafte Glarner und Heimweh-Sänger Markus Stadelmann namhafte Musiker um sich versammelt. Die erste Single «Egal, was chunnt» wird heute veröffentlicht.

In unserer Region kennt man Markus Stadelmann als Moderator von Radio Zürisee und als Teil des erfolgreichen Männerchors Heimweh. Nun hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen. «Linther wurde im Frühling 2020, während des ersten Lockdowns, geboren», erzählt der Reichenburger.

In seinem Heimstudio hat er diese Notizen mit Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug zu fertigen Demos verarbeitet. «Da ich den Produzenten und Keyboarder Michael Dolmetsch schon seit über 20 Jahren kenne, habe ich ihm meine Demos geschickt », so Stadelmann. Zusammen hätten sie Musikerinnen und Musiker gesucht. «Und ‹dank› Corona hatten diese Zeit», sagt er. So konnte er unter anderem Jean-Pierre von Dach, den Gitarristen von Sina, Simon Winiger, den Bassisten von Marc Sway, und eine der bekanntesten Background-Sängerinnen der Schweiz, Lesley Bogaert, für sein Projekt gewinnen.

Projekt soll im Zentrum stehen

Auch wenn er der Gründer, musikalische Kopf und Leadsänger von Linther ist, ist ihm wichtig, nicht sich selbst, sondern das Projekt ins Zentrum zu stellen. «Bei so vielen tollen Musikern im Hintergrund wäre es anmassend gewesen, das Projekt ‹Markus Stadelmann & Band› zu nennen. Es heisst ja schliesslich auch nicht ‹Büne Huber & Band›, sondern Patent Ochsner», erklärt der Sänger.

Heute erscheint die erste Single von Linther. Diese trägt den Titel «Egal, was chunnt» und wurde vom Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK) als Titelsong der nationalen Sensibilisierungskampagne 2021 ausgewählt. Denn seit 2018 ist Stadelmann Botschafter des Fördervereins. Der Relase der Single erfolgt nicht zufällig heute. Denn am 29. Februar ist der internationale Tag der seltenen Krankheiten. In Nicht-Schaltjahren – also in diesem Jahr – wird der Tag am 28. Februar begangen.

Durch seine Arbeit als Moderator bei Radio Zürisee habe er seit Jahren mit Manuela Stier, Initiantin und Geschäftsleiterin des KMSK mit Sitz in Uster, zu tun. Rund 350 000 Kinder und Jugendliche sind in der Schweiz von einer seltenen Krankheit betroffen. «Weil ich den Förderverein gut und sinnvoll finde, wollte ich mithelfen», so Stadelmann.

Im März erscheint ein Mini-Album

Ende März erscheint zudem eine EP mit vier Songs. «Wir waren im Herbst in den Little Mountain Studios in Männedorf und haben die vier Songs aufgenommen», erklärt Markus Stadelmann. Wegen Corona konnten sich die zwölf Musiker nicht treffen und standen einzeln im Studio. Deshalb hätten sich die Aufnahmen über zwei Monate hingezogen.

Was gibt es denn zur EP zu erzählen? «Sie soll die ganze musikalische Breite von Linther zeigen», fasst Stadelmann zusammen. Noch finanziert Stadelmann alles selbst. Ein Crowdfunding fürs erste Album sei aber nicht ausgeschlossen, meint Stadelmann. «Zuerst müssen wir jetzt aber mal etwas liefern.»

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Printausgabe vom «March-Anzeiger» und «Höfner Volksbatt» vom Freitag, 26. Februar 2021

Irene Lustenberger, Redaktion March24 & Höfe24