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24.01.2021

Oberstufe Rapperswil per sofort geschlossen

Wegen Verdacht auf das Mutations-Virus muss die ganze Oberstufe in Quarantäne (Symbolbild). Bild: Linth24
Weil bei einer Lehrperson Verdacht auf das Mutations-Virus besteht, stellt die Oberstufe Kreuzstrasse alle Lehrer unter Quarantäne.

Jetzt ist auch Rapperswil-Jona betroffen: Das Kantonsarztamt hat 8 Lehrpersonen der Oberstufe Kreuzstrasse Rapperswil unter vorsorgliche Quarantäne gestellt, weil bei einer Lehrperson der Verdacht auf die brititsche Mutation des Covid-Virus besteht. Darüber wurde Linth24 soeben exklusiv informiert.

Anscheinend erhielten die weiteren Lehrpersonen, welche sich am Freitag testen liessen, allerdings alle ein negatives Testresultat. Es bleibe somit vorerst beim einen positiven Fall, der jetzt zuerst noch auf die Mutation geprüft werden müsse, war aus dem Schulumfeld zu erfahren.

Mindestens bis Mittwoch Fernunterricht

Trotzdem werde per sofort auf Fernunterricht umgestellt, denn ohne die 8 Lehrperson könne man ab Montag den Präsenzunterricht für die Klassen nicht sinnvoll aufrecht erhalten. Somit werde nun mindestens bis und mit Mittwoch, 27. Januar 2021, auf Fernunterricht umgestellt.

Diesem Entscheid stehen neuste Erkenntnisse aus einer Studie in England gegenüber, welche Entwarnung gibt und auch die Englische Regierung laut Medienberichten zurückkrebsen lässt: Mit dem neuen Virus würden keine erhöhten Risiken gegenüber dem „alten“ Virus festgestellt.

Ebenso hält die Pädiaterie Schweiz fest: «Generelle Schulschliessungen sind ein untaugliches Mittel zur Kontrolle der Pandemie, verursachen aber auf jeden Fall Kollateralschäden für Bildung und Gesundheit der jüngsten Generation.»

Linth24