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23.01.2021

Vögel sterben nicht wegen des Winters …

Bild: hrr
… sondern wegen Menschen», bringt Res Knobel vom Ökobüro in Tuggen in Erinnerung. Denn Vögel können sich an fast jede Witterung anpassen.

«Ja, aktuell mache es Sinn, Vögel zu füttern, da der Boden schneebedeckt und gefroren ist. Das sagt Res Knobel vom Büro für ökologische Optimierungen in Tuggen. «Die verschiedenen Vögel haben unterschiedliche Fressbedürfnisse und aktuell finden jene, die Insekten oder Samen fressen, nicht viel.»

Futterplatz muss sauber sein

«Es sollten Futtermischungen für Körnerfresser beziehungsweise Weichfresser angeboten werden», empfiehlt das Ökobüro. Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Baum- und Haselnüsse werden auch gemocht. «Was sich nicht eignet, sind Speiseabfälle wegen Salz oder Gewürzen», stellt Knobel klar. Ferner sei darauf zu achten, dass die Vögel sich nicht ins eigene Essen «kacken» können. Das bringe Ungeziefer oder Krankheiten. Der Futterplatz soll also sauber sein. 

Und ein weiterer Aspekt der Vogelfütterung bringt Res Knobel ein: «Die Winterfütterung schafft Nähe zu den Vögeln.» Nicht zuletzt deshalb sei dies gut, weil die robusten und doch oft bedrohten Tiere auf den Goodwill der Menschen angewiesen sind, indem diese die Landschaften schützen. Denn «Vögel sterben nicht wegen des Winters», so Knobel, «sondern wegen Menschen». Kalte und schneereiche Tage verbringen die Tiere bewegungsarm und vor der Nässe geschützt.

Johanna Mächler, March24 & Höfe 24