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Sport
13.01.2021

Wendy Holdener ist wieder zurück auf dem Podest

Mikaela Shiffrin feiert zusammen mit Katharina Liensberger (links, zweite) und der Schweizerin Wendy Holdener, die zurück auf dem Podest ist. (Bild: Keystone)
Wendy Holdener kehrt in Flachau auf das Slalom-Podest zurück. Die Unteribergerin wird gestern Abend hinter der Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Österreicherin Katharina Liensberger Dritte.

Sie hatte ein weiteres Mal die Hand nach ihrem ersten Sieg in einem Weltcup-Slalom ausgestreckt. Zweite war Wendy Holdener gewesen nach dem ersten Lauf, mit nur acht Hundertsteln Rückstand auf Mikaela Shiffrin. Am Ende reichte es nicht ganz. Es blieb abermals ein Podestplatz, zum 25. Mal in dieser Disziplin.

Die nächste Steigerungsstufe

Die Schwyzerin hat gleichwohl keinen Grund, Entgangenem nachzutrauern. Der 3. Platz ist Beweis genug für die nächste Steigerungsstufe. Dass sie zu den ersten Slaloms der Saison nicht in Hochform angetreten war, war zu einem grossen Teil der Pause in der Vorbereitung geschuldet, die sie wegen einer Schienbein-Fraktur hatte einlegen müssen.

Wendy Holdener führte eine starke Schweizer Equipe an. Michelle Gisin überzeugte mit dem 5. Rang ein weiteres Mal. Eine noch bessere Klassierung verpasste die Obwaldnerin mit einem zeitraubenden Fehler im ersten Lauf.

Ein gutes Jahr danach

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit Mikaela Shiffrin ihren zuvor letzten Sieg in einem Weltcup-Slalom errungen hatte. Es war eine Selbstverständlichkeit damals. Der Erfolg in Lienz im Osttirol war der sechste in Folge der Amerikanerin in ihrer Lieblingsdisziplin gewesen. Er stand am Ende der bisher letzten der zahlreichen langen Phasen der Ungeschlagenheit.

Es war die Zeit, als die Welt der Mikaela Shiffrin noch völlig in Ordnung war, in der sie auf der Piste die Dominatorin war und sie bereits wieder Kurs auf die nächste, ihre vierte grosse Kristallkugel nahm, den nächsten Schritt tat in der Karriere, an deren Ende sie einst als die Erfolgreichste überhaupt in die Geschichte eingehen würde. Sie lieferte Mal für Mal die Bestätigung dafür, dazu auserkoren zu sein, alle Rekorde im alpinen Skirennsport zu brechen. Nun also kehrte Mikaela Shiffrin an ihre angestammte Position zurück.

sda