Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Kanton
12.01.2021
11.01.2021 17:56 Uhr

Nun fliesst das Geld zurück in den Kanton Schwyz

Wer seine Ölheizung durch ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien ersetzt, erhält ab sofort höhere Förderbeiträge. (Bild: Keystone) Bild: Keystone
Für die Energieförderung steht ab diesem Jahr viel mehr Geld zur Verfügung.

Hausbesitzer erhalten ab sofort mehr Geld, wenn sie ihre Gebäude energetisch auf den neusten Stand bringen wollen. Möglich gemacht hat dies die Annahme des Gegenvorschlags zur Initiative «Geld zurück in den Kanton Schwyz» im letzten Jahr. Mangels eines kantonalen Förderprogramms erhielt der Kanton vom Bund bislang nur den Sockelbeitrag in der Höhe von 2 Mio. Franken. Da nun ein Programm vorhanden ist, das vom Kanton mit 2,5 Mio. Fr. jährlich unterstützt wird, fliesst auch mehr Geld aus der CO2-Abgabe des Bundes. Zusätzlich 5 Mio. Fr. stehen ab sofort zur Verfügung, insgesamt sind es 9,5 Mio. Franken. 

Doppelter Profit bei energetischen Sanierungen

Geld gibt es vorab für die energetische Gebäudesanierung und die Umstellung auf Wärmeerzeugung mit regenerativen Energien. Die Beiträge an die Sanierung der Gebäudehülle werden verdoppelt und die Beiträge an den Ersatz von Öl-, Erdgas- und Elektroheizungen durch ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien werden ebenfalls deutlich angehoben.

Der Kanton empfiehlt dazu eine Impulsberatung durch einen Energieexperten. Eine Fachperson wird dabei das Gebäude besichtigen und vor Ort über die Möglichkeiten beraten, wie die Heizung ersetzt werden könnte. Gemeinsam soll dann das passende, erneuerbare Heizsystem für die Liegenschaft ausgesucht werden. Die Beratungskosten von 500 Fanken werden vom Kanton vollumfänglich übernommen.

Um die Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes zu erreichen, spielt der Gebäudebereich laut dem Kanton eine wichtige Rolle. Viele Gebäude seien immer noch ungenügend gedämmt und würden mit Öl oder Erdgas beheizt. 

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

Daniel Koch, Redaktion March24 & Höfe24