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Sport
19.11.2020

Wendy Holdener schielt in Richtung grosse Kugel

Am Wochenende startet die Saison für die alpinen Skirennfahrerinnen mit dem Slalom in Levi so richtig. Die Unteribergerin Wendy Holdener hat wie jedes Jahr hohe Ziele. Sie schielt mit einem Auge gar in Richtung Gesamtweltcup.

Die vergangene Saison war für Wendy Holdener eine gute. Mit den ersten Podestplätzen im Riesenslalom und guten Resultaten in den Speeddisziplinen machte Holdener einen weiteren Schritt nach vorne. Der Auftakt in die aktuelle Saison gelang ihr nur halbwegs. Beim Riesenslalom-Prolog in Sölden im Oktober lag sie nach dem ersten Durchgang auf Rang 7, ehe sie nach einem groben Fahrfehler im zweiten Lauf noch auf den 26. Platz zurückfiel.

In dieser Saison, in der nichts so ist wie gewohnt, stellt ein Höhepunkt aber alles andere in den Schatten. Vom 7. bis 21. Februar sollen in Cortina d’Ampezzo die Ski-Weltmeisterschaften stattfinden. Momentan steht das Championat aufgrund der negativen Entwicklung der Corona-Fallzahlen in ganz Europa aber auf wackeligen Beinen – wie alle Grossanlässe. Dennoch arbeitet Holdener daraufhin, denn beeinflussen kann sie die Entwicklungen nicht. Sie will möglichst gut vorbereitet nach Italien reisen, um dort auch Medaillenchancen zu haben. Am ehesten dürfte Edelmetall im Slalom und in der Alpinen Kombination, wo Holdener Titelverteidigerin ist, möglich sein. Auf jeden Fall wird Holdener heiss auf die Rennen auf der «Tofana» sein.

Franz Feldmann, Sportredaktion March24 & Höfe24
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