Mit einer landesweiten Schweigeminute, Kirchenglockengeläut und zahlreichen internationalen Staatsgästen wird Solidarität mit den Betroffenen ausgedrückt.
Schweigeminute und Aktionen landesweit
Um 14 Uhr wird es still in der Schweiz. Der Bund ruft dazu auf, innezuhalten und mit den betroffenen Familien zu trauern. Zeitgleich läuten die Kirchenglocken der drei Landeskirchen, und weitere Glaubensgemeinschaften führen Solidaritätsaktionen durch.
An vielen öffentlichen Gebäuden werden Fahnen auf Halbmast gesetzt oder sind sie schon wie beispielsweise am Regierungsgebäude in Schwyz. Im öffentlichen Verkehr betätigen Lokführer um 13.58 Uhr die Zugpfeifen – ein starkes Zeichen des Mitgefühls.
Um 14 Uhr wird zudem die Hintergrundmusik an Bahnhöfen ausgeschaltet. An verschiedenen Orten kommen Menschen auf öffentlichen Plätzen zusammen, um gemeinsam zu gedenken.
Trauerfeier in Martigny im SRF mitverfolgen
Die grosse Trauerfeier findet nicht in Crans-Montana statt, sondern im Expo-Center von Martigny – wegen höherer Sicherheitsanforderungen durch ausländische Staatsgäste und des erwarteten Schneefalls. Die Zeremonie beginnt um 13.45 Uhr und umfasst Lesungen, Musik und Ansprachen.
Hauptsächlich Angehörige der Opfer sind anwesend, aber auch zahlreiche Staatsgäste: Der französische Präsident Emmanuel Macron, der italienische Präsident Sergio Mattarella und Vertreter aller 37 Länder sind eingeladen. Der Bundesrat wird durch Bundespräsident Guy Parmelin, Aussenminister Ignazio Cassis und Justizminister Beat Jans vertreten.
Die Feier ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, wird aber live von SRF und im Radio übertragen. Ein Kondolenzbuch ermöglicht es, tröstende Worte zu hinterlassen.