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Kanton
09.10.2020

Jodelmusical wird zum Corona-Hotspot

Szene aus dem Musical «uf immer und ewig».
Die Häufung von positiven Covid-19-Fällen im inneren Kantonsteil könnte in Zusammenhang mit dem Jodelmusical «uf immer und ewig» stehen, das am 24. und 25. September in Schwyz aufgeführt wurde.

Die Corona-Fallzahlen steigen auch im Kanton Schwyz stark an. 198 positive Fälle, davon 175 zu Hause, 13 in Alters- und Pflegeheimen und zehn im Spital, so präsentierte sich die gestern vom Departement des Innern veröffentlichte Bilanz. Hinzu kommen 313 Personen in Quarantäne und 279 Reiserückkehrer, die sich ebenfalls in Quarantäne.

Geheimnis gelüftet

Erstmals nennt nun das Departement des Innern Namen. Bekannt sind bereits die Fälle im Alterszentrum Rubiswil in Schwyz, wo ein Bewohner und eine Pflegefachperson positiv getestet wurden. Ein Geheimnis wird erneut um «ein weiteres Altersheim» gemacht, wo sich ebenfalls ein positiv getesteter Bewohner befinden soll. Unseren Recherchen zufolge soll es sich ums Altersheim Buobenmatt in Muotathal handeln. Zudem wurde gestern bekannt, dass sich sowohl im Alters- und Pflegeheim Ybrig in Unteriberg als auch in der Behinderteninstitution BSZ je eine Person mit dem Coronavirus infiziert hat.

Jodelmusical als Ursprung

Eigene Recherchen haben ergeben, dass das Jodelmusical «uf immer und ewig», das am 24. und 25. September im MythenForum in Schwyz aufgeführt worden ist, Ursprung vieler neuer Fälle sein könnte. So soll es unter den Mitwirkenden auf der Bühne eine infizierte Person gegeben haben. Sowohl bei den Mitwirkenden als auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern waren damals auch Personen aus Ausserschwyz anzutreffen.

Stefan Grüter, Redaktion March24/Höfe24