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Sport
13.09.2020
13.09.2020 20:26 Uhr

Bronze für Noah Fleischmann

Noah Fleischmann (rechts) auf dem Podest in Basel. Es gewann Martin Bingisser (57.65 m, Zürich) vor Yann Moulinier (53.37 , Cortaillod).
An den Schweizer Leichtathletik Meisterschaften vom Freitag und Samstag in Basel gabs für Ausserschwyz «nur» eine Medaille. Kim Flattich stürzte als Zweite im Final.

Vier Athleten und zwei Athletinnen stellten das Ausserschwyzer Kontingent in Basel. Einzige reelle Medaillenchancen hatte der Lachner Hammerwerfer Noah Fleischmann. Insgeheim durfte man auf Gold hoffen, «angesichts der Umstände bin ich mit Bronze aber zufrieden.» Fleischmann spricht den Umstand an, dass der momentan geleistete Militärdienst nicht gerade ideal für die Vorbereitung einer Schweizer Meisterschaft ist. «Es wäre mehr drin gelegen als die 51.58 Meter.» 

Mehr dringelegen wäre auch für Kim Flattich im Finale über 100 Meter Hürden. Im Vorlauf setzte sie mit einer Zeit von 13,35 Sekunden die zweitbeste Zeit auf die Bahn. An zweiter Stelle liegend hängte sie aber an der siebten Hürde an und stürzte unter die achte Hürde. Weg war die Medaillenchance. «Trotzdem bin ich mega zufrieden mit der Zeit im Halbfinal», sagt die für den LC Zürich startende Galgenerin. «Leider ist es heute nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe.»

Jan Deuber nicht auf Touren gekommen

Ähnlich erging es Jan Deuber (Buttikon-Schübelbach) im Stabhochsprung. «Ich hätte gerne die 4.80 Meter bestätigt.» Er scheiterte aber bereits auf der Höhe von 4.50 Metern, das bedeutete am Samstag den 12. Rang. «Es ist ok, aber mehr nicht», wertete Deuber sein Resultat. Im Weitsprung gelang dem Obermärchler ebenso wenig ein Exploit. Seine 7.16 Meter bedeuteten Rang 7 unter 16 gestarteten Athleten. «Diese Weite ist in etwa das, was ich die ganze Saison gesprungen bin», erklärte Deuber anschliessend. «Mehr konnte ich nicht erwarten.»

Der Lachner Kugelstösser Tim -Fasser hätte, wenn es laut Trainer -Armin Spörri «optimal gelaufen wäre», ebenfalls mit einer Medaille liebäugeln können und den für Bern startenden Ramon Hunger überholen. Beides gelang nicht. Er klassierte sich mit 14.48 Metern direkt hinter Hunger (14.89 Meter, PB) auf Rang 7. «Es war Neuland für mich», so der Lachner, der zum ersten Mal bei den Aktiven an einer SM an den Start gehen durfte. «Super, dass ich die Saison mit PB abschliessen konnte», freute sich Hunger.

Auch die Galgener 400-Meter-Läuferin Shoelle Bruhin war mit ihren 58,61 Sekunden sehr zufrieden. «Ein gelungener Abschluss mit einer Saisonbestzeit. Auch wenn die Zeit nicht super ist, bin ich fürs Wintertraining und die Hallenwettkämpfe topmotiviert.»

Franz Feldmann, Redaktion March24/Höfe24