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Sport
04.09.2020

Etzelbergzeitfahren erweist sich mehr und mehr als Geheimtipp

Immer weiter bergwärts. (Bilder: Albert René Kolb und Franz Feldmann)
Beim Etzelbergzeitfahren und dem Etzelberglauf wurden gleich in allen vier Kategorien Bestzeiten erzielt.

Schnaufend, keuchend und schwitzend nahten sie am vergangenen Mittwochabend von weit unten heran – Athletinnen und Athleten beim 12. Etzelbergzeitfahren sowie dem 3. Etzelberglauf. Rennend, joggend, im schnellen Schritt gehend nach Massenstart oder fahrend mit dem Bike und dieses selbst bei sehr steilen Stellen nie stossend im Einzelzeitfahren waren sie unterwegs. Und ausnahmslos alle Startenden präsentierten einen zufriedenen Gesichtsausdruck, trotz grösster körperlicher Anstrengung.

«Die Covid-19-Pandemie hat für unseren Anlass ein zusätzliches Interesse ausgelöst. Hatten wir letztes Jahr 100 Teilnehmende, war diesmal die zugelassene Höchstzahl von 150 Startenden schnell erreicht», meinte OK-Präsident Kaspar Kennel vom den Anlass veranstaltenden Verein Joggerträff Triathlonclub Pfäffikon. Die Startenden reisten im Umkreis von etwa 50 Kilometer an den Fuss des Etzels.

Einfach und praktisch

Von Freienbach aus war die Strecke teils im Zickzackkurs hinauf zum Etzel Kulm ausgesteckt. Bei Prachtswetter präsentierte sich wie immer ein fantastischer Blick auf den Zürichsee – für die Zuschauenden. Der Blick der Aktiven selber richtete sich derweil mehr nach oben, dem Etzel entgegen. 7,9 Kilometer ging es bergauf, 675 harte Höhenmeter. Beim letzten Abschnitt erwartete sie im Wald «The Wall», im Volksmund der «Stich» genannt. 23 Steigungsprozente.

Alle Erstklassierten erzielten neue Rekordzeiten: beim Lauf Vorjahressieger Thomas Schilter (Rothenthurm, 36:37,8 Minuten) und Nadja Kessler (Jona, 45:07,1), beim Bike-Rennen Christian Schmitt (Feldkirch-Tosters, 29:32,3, erstmals unter 30 Minuten) sowie Jana Glaus (Schänis, 36:50,3). Ein Anlass mit Charme, einfach und praktisch organisiert. Das wird sich immer mehr rumsprechen.

  • Der Siebner Giusi Atzeni wurde hinter Christian Schmitt Zweiter. (Bilder: Franz Feldmann und Albert René Kolb)
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  • Nadja Kessler aus Jona gewann den Berglauf der Frauen.
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  • Andreas Kälin aus Wollerau (hinten) verfolgt Sieger Thomas Schilter.
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Albert René Kolb