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Sport
04.09.2020
03.09.2020 16:32 Uhr

Gilardoni und Vogt bereiten sich auf neue Saison vor

Am Wochenende hat der Wangner Bobpilot Michi Vogt sein Team in der Buechberghalle in Wangen vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es auf die neue, noch unsichere Saison hin keine personellen Veränderungen. Die Vorbereitungen aufgenommen hat auch die Siebner Skeletonfahrerin Marina Gilardoni. Ihr erster Wettkampf, die Start-SM am kommenden Wochenende, fällt jedoch aus. (Bilder: Franz Feldmann)
Die Siebner Skeleton-Fahrerin Marina Gilardoni wäre am Samstag eigentlich auf der neuen Startbahn in Filzbach gestartet. Daraus wird nichts. Wangner Bobpilot Michael Vogt präsentierte sein Team.

Ja, auch im Bobsport stehen die Athletinnen und Athleten vor einer ungewissen Saison. «Man munkelt, dass alle Rennen in Übersee abgesagt werden», sagte der Wangner Bobpilot Michi Vogt anlässlich des Kickoff-Tages am Samstag in der Wangner Buechberghalle. Einen Wettkampfplan gibt es bereits, aber der internationale Bobverband wird in den nächsten Tagen entscheiden, welche Rennen durchgeführt werden können und welche nicht.

Für den Wangner Bobpiloten Vogt sieht Sepp Kubli, Präsident von Swiss Sliding, gute Chancen im Weltcup im nächsten Jahr, denn die Konstanz und gute Kameradschaft in einem Team seien wichtig. Nur so sei es auch möglich, gegen die übermächtige Bobnation Deutschland auch eine Chance zu haben.

«Um die schnellste Starterin zu schlagen, reicht es noch nicht»

Marina Gilardoni ist bereits wieder im Aufbautraining für die vielen Wettkämpfe in diesem Winter, sollten sie denn auch stattfinden. Nach einer für sie «unglaublichen Saison, die ich mit der Silbermedaille an der EM sowie an der WM beendete», ging es im Frühling vorerst zurück ins Büro des Fahrradladens. Zudem musste sie die letzten Seiten ihrer Studienarbeit schreiben.

Zusammen mit ihrer Athletiktrainerin Daniela Kyburz näherte sie sich langsam aber sicher an die gewohnten fünf bis sechs Trainingseinheiten pro Woche heran. «Die neuen Inputs im Kraft- wie auch im Sprintbereich fordern mich nicht nur koordinativ, sondern auch athletisch», erklärt sie. Schon letzte Saison hat diese Arbeit erste Früchte getragen. «Zwar bin ichnoch nicht so schnell

wie die Russin Elena Nikitina, welche die schnellste Starterin im internationalen Feld ist», fügt sie an. «Aber ich bleibe dran», ergänzt sie mit einem Augenzwinkern. Auch im kommenden Winter sind ihre Ziele ganz auf internationale Titelkämpfe ausgerichtet. In Winterberg finden Anfang Januar die Europa-, im Februar in Lake Placid die Weltmeisterschaften statt.

 

Franz Feldmann, Redaktion March24/Höfe24