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26.08.2020

Jeder achte Vorderthaler hat einen Hund

Die Hundesteuer macht eine genaue Statistik zu Anzahl Hunden pro Gemeinde möglich. Auch über die häufigsten Namen wird Buch geführt.

Die nationale Datenbank für Hunde heisst Amicus. Da Hunde in ihrer Gemeinde registriert sind, gibt es interessante Statistiken, darunter zum Beispiel Zahlen pro Kanton oder auch Gemeinde.

Mit insgesamt 8300 Hunden ist der Kanton Schwyz auf dem 18. Platz aller Schweizer Kantone angesiedelt. Am meisten Hunde gibt es mit knapp 64 000 in Bern. Die wenigsten Hunde (899) gibt es in Appenzell Innerrhoden.

Ein Blick auf die Ausserschwyzer Gemeinden zeigt ein abwechslungsreiches Bild: 12 Prozent aller Vorderthaler besitzen einen Hund, absolut sind es 122 Tiere. Natürlich sind auch in den bevölkerungsreichsten Gemeinden viele Vierbeiner registriert. So führt in absoluten Zahlen Freienbach mit 677 und Schübelbach mit 489 Hunden. Das Podest komplettiert Altendorf mit 427 Vierbeinern.

Runtergerechnet auf Tiere pro Einwohner (siehe Grafik unten) führen die Märchler Gemeinden deutlich. Erst auf Platz sieben folgt Feusisberg (293 Hunde). Am wenigsten Hunde – und auch Einwohner – gibt es in Innerthal, nämlich nur 14. Tuggen (216), Reichenburg (232), Wangen (278) und Galgenen (306) komplettieren die Liste des Mittelfelds.

Steuern pro Hund variieren

Die Hunde-Statistik kann so genau geführt werden, da für jedes Tier Hundesteuer bezahlt werden muss. Für den Einzug der Finanzen ist jede Gemeinde verantwortlich. Zum Beispiel in Wollerau (392 Hunde, Platz vier) beträgt die Steuer für einen Hund 100 Franken pro Jahr. Wenn zwei oder mehrere Hunde im selben Haushalt leben, fallen pro weiteren Hund 100 Franken als Grundsteuer an.

Nutzhunde sind günstiger

In der Gemeinde Lachen, wo übrigens 329 Hunde registriert sind, kostet der erste Hund jährlich 100 Franken und jeder weitere sogar 200 Franken. Für Nutzhunde fallen jährlich 40 Franken an. Als Nutzhunde gelten Zug- und Treibhunde in der Landwirtschaft sowie Jagdhunde.

Von der Hundesteuer ganz befreit sind die Halter von ausgebildeten Armee-, Lawinen-, Polizei-, Katastrophen-, Schweiss- und Blindenhunden, die ihrer Ausbildung entsprechend eingesetzt werden können.

Seit 2007 müssen zudem alle Schweizer Hunde mit einem Microchip oder einer Tätowierung gekennzeichnet und in der nationalen Datenbank Amicus registriert sein.

Häufigste Hundenamen sind Luna und Rocky
Auch über die Namen – nicht aber die Kosenamen – der treuen Haustiere wird die nationale Statistik geführt: Bei den Hündinnen führt «Luna» mit knapp 6700 Nennungen vor «Kira» (3021) und «Bella» (2157). Hier ist keine kantonale Aufstellung erhältlich. Bei den männlichen Hunden, den Rüden, ist der Name «Rocky» (3084) am verbreitetsten, gefolgt von «Lucky» (2451) und «Max» (1787).

Patrizia Baumgartner, March24 & Höfe24