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Kanton
13.08.2020

Mehr als 1000 Personen an Viehschauen erwartet

Die Trägerschaften der Schwyzer Gross- und Kleinviehzuchtverbände empfehlen den Bezirken, auf die Durchführung der Schwyzer Herbstviehausstellungen 2020 zu verzichten.

Aufgrund der Corona-Situation empfehlen der Viehzuchtverband des Kantons Schwyz, der kantonale Kleinviehzuchtverband und der Holsteinzuchtverein Rigi auf die Durchführung der Schwyzer Herbstviehausstellungen 2020 zu verzichten. In der Konsequenz ziehen sich die Verbände gänzlich aus der Organisation und der finanziellen Unterstützung der Ausstellungen 2020 zurück. Der definitive Entscheid über die Durchführung obliegt für die Bezirksviehausstellungen jedoch bei den Bezirken und für die Gemeindeschauen bei den örtlichen Organisationskomitees. 

Begründet wird der Entscheid damit, dass die Verbände eine einheitliche Regelung bezüglich der Durchführung der Ausstellungen anstreben. «Der Besucheraufmarsch an den Bezirksviehausstellungen überschreitet die bis Ende September gültige Limite von maximal 1'000 Personen bei weitem. Die Einhaltung der Vorgaben wäre somit an den Ausstellungen in Schwyz, Einsiedeln und Galgenen ohne massive Besucherbeschränkungen gar nicht möglich», schreiben die Verbände in einer Mitteilung. 

Zudem erachten die Verbände die Umsetzung der Schutzkonzepte mit Abstandhalten oder Maskenpflicht, der Kontaktdatenerhebung und der Einteilung der Personen in maximal 300er-Sektoren als eine sehr hohe Hürde. Die aus den Konzepten hervorgehenden Einschränkungen würden die viehzüchterischen und gesellschaftlichen Charaktere der traditionellen Ausstellungen stark beeinträchtigen. «Des Weiteren besteht die Gefahr, dass die Behörden aufgrund von steigenden Fallzahlen die Vorschriften nochmals verschärfen und damit die Durchführungen sehr kurzfristig verunmöglicht würde.»

Redaktion March24/Höfe24