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Feusisberg
01.08.2020
31.07.2020 13:37 Uhr

Wo hats Platz für den Radweg?

Schwierig: In diesem Abschnitt der H8 soll irgendwo Platz für den Langsamverkehr geschaffen werden. (Bild: zvg)
Heutet startet der Projektwettbewerb für die Langsamverkehrsführung Biberbrugg–Chaltenboden.

Jetzt gilts ernst: Das kantonale Baudepartement hat den Projektwettbewerb für eine Langsamverkehrsführung Biberbrugg–Chaltenboden ausgeschrieben. Auf dem Anfang der 1970er-Jahre erstellten Strassenabschnitt in der Gemeinde Feusisberg ist zwar in beiden Richtungen ein Radstreifen vorhanden, «aber die Attraktivität und die Verkehrssicherheit für den Radfahrer sind nicht mehr zeitgemäss », heisst es dazu von Seiten des Baudepartements.

Mit dem Projektwettbewerb soll ein Projektvorschlag für die Infrastruktur des Langsamverkehrs erlangt werden, «der die Kriterien bezüglich der räumlichen Einbindung, den Anforderungen der Umweltthemen, die technischen Aspekte sowie der Nutzungsqualität und der Wirtschaftlichkeit möglichst gut erfüllt».

Nicht so einfach

Dies dürfte nicht so einfach werden. Im Februar des letzten Jahres hiess es in der Antwort auf eine Interpellation der Kantonsräte Elsbeth Anderegg Marty (SP, Altendorf) und Rudolf Bopp (GLP, Einsiedeln): Es sei bereits eine Variante evaluiert worden, in der talseitig zur H8 ein kombinierter Rad- und Gehweg angegliedert werden soll, um den Fussgängerverkehr ebenfalls einzubinden. Dazu wurden Untersuchungen am Fluss Alp getätigt, wobei sich herausstellte, dass die Böschungen entlang derKantonsstrasse wegen Erosion instabil seien. Die Radverkehrsanlage in der Nähe der Alp sei somit aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nicht verwirklichbar.

Der Abschluss der ersten Stufe des Projektwettbewerbs ist voraussichtlich im März 2021, so dass mit der zweiten Stufe im April 2021 gestartet werden kann.

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Stefan Grüter, March24 und Höfe24