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Auto & Mobil
29.07.2020
29.07.2020 09:04 Uhr

«Gleisunfall» gibt nach wie vor Rätsel auf

Warum das Auto am 2. Juli zwischen Altendorf und Pfäffikon auf den Gleisen landete, ist unklar. Der Gesundheitszustand des Fahrers lässt noch keine Gespräche zu. (Bild: kaposz)
Der Autofahrer, der vor knapp vier Wochen zwischen Altendorf und Pfä_kon auf den Bahngleisen landete, ist weiterhin nicht ansprechbar.

Auch knapp vier Wochen nach dem spektakulären Unfall auf der BahnstreckeAltendorf–Pfä¬kon ist die Unfallursache einRätsel. In den frühen Morgenstunden des 2. Julis geriet ein 30-jähriger Deutscher mit seinem Auto in der Lidwilkurve zwischenAltendorf und Pfä¬kon von der Strasse, schoss durch die Wiese und landeteschliesslich auf den Gleisen der SBB-Strecke Altendorf– Pfä¬kon. Der Lenker verliess das Auto, ohne die Sicherheitskrä˜ezu alarmieren.So rammte in der Folge ein Güterzug das Fahrzeug und schlei˜e es rund 500 Meter mit. Dies geschah um 3.30 Uhr.

Stunden später, um 7 Uhr, wurde dann an der Churerstrasse in Pfä¬kon der lebensbedrohlich verletzte 30-jährige Deutsche gefunden.

Nicht mehr in Lebensgefahr

Wie Florian Grossmann, Chef Prävention und Information der Kantonspolizei Schwyz, auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung erklärte, tappe man bezüglich der Unfallursache noch immer im Dunkeln, «weil der Verletzte sich nach wie vor in einer ausserkantonalen Spezialklinik befindet. Sein gesundheitlicher Zustand lässt noch keine Gespräche zu.» Aus medizinischer Sicht könne aber nicht mehr von einem lebensbedrohlichen Zustand gesprochenwerden.

Stefan Grüter, March24 und Höfe24