Home Region In-/Ausland Sport Agenda Magazin
Sport
29.07.2020

GP-Klassierung für Philipp Züger

Philipp Züger (im Bild auf Deluga) war sowohl in Maienfeld als auch in Schwyz in den grossen Prüfungen erfolgreich. (Bild: Katja Stuppia)
Gleich mehrere Reiter gingen am Wochenende sowohl in Schwyz als auch in Maienfeld erfolgreich an den Start. Das Turnier in Schwyz wurde durch einen tragischen tödlichen Unfall in der letzten Prüfung des Wochenendes überschattet.

Die Ausserschwyzer Reiter hatten am Wochenende die Qual der Wahl – sie konnten entweder die Reise nach Maienfeld oder nach Schwyz antreten. Der Weg ist ungefähr derselbe und auch die Aussicht auf die Berge ist von beiden Turnierplätzen aus atemberaubend.

Einige Reiter nutzten die Möglichkeit, auf beiden Turnierplätzen an den Start zu gehen. Der Galgener Philipp Züger beispielsweise ritt auf beiden Turnierplätzen erfolgreich. In Maienfeld ging er mit Acolino in der grossen Tour an den Start und begeisterte im Grand-Prix über 150 cm, der auch als SM-Qualifikationsprüfung ausgetragen wurde, mit einem fehlerfreien Ritt. Ein geringer Zeitfehler brachte ihn um den Stechparcours, den zehn Reiter erreicht hatten. Direkt hinter den Stechteilnehmern klassierte sich Philipp Züger mit seinem Schimmel als Elfter. Gewonnen wurde der Grand-Prix von Martin Fuchs (Wängi) mit Cha Mu.

In Ibach ging der Galgener am Samstag mit Deluga und Electra an den Start und war über 135 cm mit beiden Pferden unter den Besten zu finden. Sowohl in Maienfeld als auch in Ibach gelang es den Ausserschwyzer Reitern, sich erneut bestens in Szene zu setzen.

 

Abgeschlossen wurde der zweite Turniertag mit zwei Prüfungen über 120 und 125 cm und jeweils 70 Teilnehmern. Als Sieger gingen Hans Meier (Auw) mit Cassino und Arnaud Martin mit Explosie hervor.

Tragischer Unfall

An den Pferdesporttagen in Schwyz kam es am Sonntag in der letzten Prüfung – kurz vor Schluss der Veranstaltung – zu einem tragischen Unfall. Eine routinierte Reiterin stürzte über einem Oxer vom Pferd und geriet in der Folge unter dessen Hufe. Trotz sofortiger Hilfe der anwesenden Sanitäter und den Ärzten des Rettungshelikopters verstarb die Reiterin noch auf dem Platz. Die zutiefst betroffenen Anwesenden wurden von einem Care-Team betreut.

 

 

Katja Stuppia