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Sport
28.07.2020

NLA-Interclub mit regionaler Verstärkung

Die Feusisbergerin Céline Naef wird mit dem Team von GC Zürich gegen Bencic und Co. kämpfen. (Bild: Franz Feldmann)
Normalerweise findet der NLA-Interclub am Ende jeder Interclub-Saison statt. Heuer bildet er jedoch den Auftakt. Mittendrin mit Belinda Bencic (Wollerau), Céline Naef (Feusisberg) und Svenja Ochsner (Einsiedeln) drei Spielerinnen aus der Region.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die diesjährige Interclub-Meisterschaft der unteren Ligen in den Herbst verschoben. Nicht so in der Nationalliga A. Dort startet die Meisterschaft heute Nachmittag – so hochklassig wie wahrscheinlich noch nie zuvor. Mit Ausnahme der beiden Weltstars Roger Federer und Stan Wawrinka schlugen heute die besten Spielerinnen und Spieler der Schweiz auf.

Absteiger wird es in diesem Jahr keine geben, die Meisterschaft wird am 8. und 9. August im LTC Winterthur mit der Finalrunde der Herren und Damen entschieden, die in einem Livestream auf swisstennis.ch übertragen wird.

Bencic und Naef dabei

Mittendrin zwei: Auf der einen Seite die 23-jährige Belinda Bencic. Die Nummer 8 der Frauen-Weltrangliste aus Wollerau geht für die Titelverteidigerinnen des Tennisclubs Chiasso an den Start. Letztmals trat sie mit 17 Jahren im Interclub an.

Belinda Bencic wird von Conny Perrin (N1 8) und den Tessinerinnen Susan Bandecchi (N1 10), Katerina Tsygourova (N4 47) und Livia Airoldi (N4 51) unterstützt. Auch Verena Meliss (N2 11, ITA) und Joanne Züger (N2 14) gehören dem Team an, das den Finalrundeneinzug anstrebt. 

Die Wollerauerin Belinda Bencic wird im Interclub für den TC Chiasso spielen. (Bild Keystone)

Auch die Feusisbergerin Céline Naef (N3 26) wird in diesem Jahr erstmals im NLA-Interclub zum Einsatz kommen. Sie gehört dem ebenfalls gut bestückten Team des Grasshopper Clubs Zürich an. Im Team, das einzig aus Schweizerinnen besteht, spielen Stefanie Vögele (N1 4), Simona Waltert (N1 5), Kathinka von Deichmann (N1 9), Ylena In-Albon (N2 11), die ebenfalls sehr junge Karolina Kozakova (N3 28) sowie Nicole Gadient (N3 37) und Amra Sadikovic (N3 42). Die Zürcherinnen haben als Ziel den Final angegeben.

Für die 15-jährige Naef wird es primär darum gehen, weitere Erfahrungen gegen ältere und erfahrenere Spielerinnen zu gewinnen. Das erste Spiel bestreitet der Grasshopper Club heute auswärts in Zofingen, am Donnerstag reist das Damen-Team nach Sursee, das mit einem Altersdurchschnitt von 17 ½ Jahren das mit Abstand jüngste Team der Meisterschaft ist.

Für Überraschungen sorgen

Der Aufsteiger Zofingen hat mit Svenja Ochsner (Einsiedeln, N2 21) ebenfalls Verstärkung aus unserer Region erhalten. Die 20-Jährige freut sich auf die bevorstehenden Herausforderungen auf den Schweizer Tennisplätzen. «Ich werde wohl immer spielen können, sowohl im Einzel als auch im Doppel», freut sich Svenja Ochsner auf die Begegnungen, die ein super Training für spätere Turniere seien.

Sie stellt sich auf lange Tage ein. «Vom Ranking her ist unser Team eher etwas schwächer einzuschätzen, als die anderen», ist sich die Einsiedlerin realistischerweise bewusst. Dies will sie jedoch ausnützen: «Wir können überraschen, die anderen müssen leisten», sagt sie.

Lars Morger und Patrizia Baumgartner, Redaktion March24/Höfe24