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Freienbach
09.07.2020

Weinverkauf für den guten Zweck

Stefan Walser zieht um und leert seinen Weinkeller an der Weinbergstrasse 3 in Freienbach. (Bild: Irene Lustenberger)
Nach 31 Jahren an der Kantonsschule Ausserschwyz geht Physiklehrer Stefan Walser in Pension und kehrt in seine Heimat, ins Wallis, zurück. Vorher leert er seinen Weinkeller in Freienbach für einen guten Zweck.

Wie kommt ein Walliser nach Freienbach?

Das war Zufall. Nach meinem -Studium an der ETH machte mich ein Kollege darauf aufmerksam, dass am Kollegi Schwyz ein Physiklehrer gesucht -wurde. Nach vier Jahren in Schwyz wechselte ich 1989 an die Kanti Pfäffikon

Und jetzt, nach Ihrer Pension, kehren Sie nach Brig zurück. Warum?

Ich war in den letzten Jahren oft dort, und jetzt zieht es mich wieder dorthin. George drückt es in seinem Song «Hie bini dihei» passend aus.

Was werden Sie im Wallis vermissen?

Das kann ich erst sagen, wenn ich dort unten bin. Aber sicherlich
meine Freunde von der Schule, dem Kirchenchor und dem Haus.

Was haben Sie hier vom Wallis vermisst?

Das Heimatgefühl und die Berge. Hier hat es zwar auch Berge, aber es ist einfach anders.

Noch bis am Samstag kann man bei Ihnen an der Weinbergstrasse 3 in Freienbach vorbei kommen und Wein für einen guten Zweck kaufen. Wie kamen Sie auf die Idee?

Ich möchte nicht alle Flaschen, die ich im Keller habe, ins Wallis zügeln. Und alleine trinken kann ich die nicht (lacht). Einfach verschenken möchte ich den Wein nicht, daran verdienen aber auch nicht. Deshalb kann man vorbei kommen, sich in den Weingestellen bedienen und einen Betrag ins Kässeli legen. Jeder kann so viel geben, wie er oder sie will.

Der Erlös kommt der Stiftung «Denk an mich!» zugute. Warum gerade an diese Stiftung?

Ich höre mir jeweils am Samstagmorgen die Radiosendung auf SRF an, in der über Sammelaktionen und Aktivitäten der Stiftung berichtet wird. Und dies ist mir sympathisch. Es gibt auch in der Schweiz Leute, die Geld -brauchen.

Und welche Weine sind vorhanden?

Hiesige Weine, Walliser, Französische, Italienische und Deutsche. Und es sind vorwiegend Rotweine.

Irene Lustenberger, March24 und Höfe24