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Gesundheit
20.11.2022
18.11.2022 13:29 Uhr

15 Prozent der Erstklässler sind zu leicht

(Symbolbild)
(Symbolbild) Bild: unsplash
Vergangene Woche publizierte der kantonale Schulgesundheitsdienst (SGD) seinen Bericht zum Schuljahr 2021/2022.

Insgesamt wurden im Schuljahr 2021/2022 4253 Schulkinder untersucht. Im Schuljahr 2020/21 waren es zehn Kinder mehr, nämlich 4263. Dies geht aus dem vergangene Woche veröffentlichten Bericht des kantonalen Schulgesundheitsdienstes hervor.

Deutlich weniger Übergewicht und Fettleibigkeit 

Der SGD hält aber nicht nur fest, wie viele Kinder untersucht wurden, sondern auch, was aus eingereichten Formularen hervorgeht. Denen zufolge liegt etwa der durchschnittliche BMI-Wert der angehenden Erstklässler bei 15,6 kg/m². Der Anteil Kinder mit Untergewicht beträgt 15,32 und mit Übergewicht 3,98 Prozent. Bei 3,56 Prozent der Kinder wurde Adipositas – also Fettleibigkeit – festgestellt.

Persönlichkeitsschutz

Im Vergleich mit den Vorjahren resultiert ein deutlich tieferer Wert an Übergewichtigen. Zumindest, was die Auswertung der besagten Schuleintrittsformulare angeht. Erstmals nicht mehr im Bericht des Schulgesundheitsdienstes aufgeführt, sind übrigens die Angaben über das grösste/kleinste und schwerste/leichteste Erstklass-Kind. «Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurde darauf verzichtet», erklärt Sita Hegner, stv. Kantonsärztin, auf Anfrage.

 

Silvia Gisler, Redaktion March24 & Höfe24