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Feusisberg
12.11.2022
11.11.2022 15:25 Uhr

Gault-Millau-Sterne für Feusisberg und fürs Linthgebiet

Mauri's La Casa in Feusisberg unter Kochkünstler Maurizio «Mauri» Brocca erhielt im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Punkt mehr.
Mauri's La Casa in Feusisberg unter Kochkünstler Maurizio «Mauri» Brocca erhielt im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Punkt mehr. Bild: zvg
Der bekannteste Essführer der Schweiz, der Gault Millau, hat seine neue «Fressbibel Gault Millau 2023» aufgelegt. In Ausserschwyz liegen die beiden ausgezeichneten Restaurants in Feusisberg. Im Linthgebiet werden fünf Restaurants mit Punkten beschenkt.

Die 2022-er Ausgabe des Restaurantführers führt keine neuen Restaurants in Ausserschwyz auf. Einzig die beiden Feusisberger Restaurants konnten sich halten.

Mit der jüngsten Rangierung von 15 Punkten bei GaultMillau hat Maurizio Brocca sein erklärtes Ziel erreicht: Mit dem Plus um einen Punkt bietet der Süditaliener im «Mauri’s La Casa» in Feusisberg nun die am höchsten klassierte italienische Küche der Region an.

14 Punkte fürs «Panorama»

Das Thai-Restaurant «Loy Fah» im Panorama Resort & Spa Feusisberg erreicht wie letztes Jahr 14 Gault-Millau-Punkte. Stargastronom Chef Tammasak Chootong (Noi) hat das Restaurant-Konzept, welches die Restauranttester jedes Jahr wieder überzeugt, entworfen. 

Restaurantbesitzer und Chefkoch Alain Koenig mit Koch Urs Keller in der Fischerstube Weesen: Eines der fünf im Linthgebiet vom Gault Millau mit Kochsternen beehrten Top-Restaurants. Bild: Bruno Hug

In der ganzen Schweiz sind es 870 Restaurants, die beim Restaurant-Eingang die rote Tafel mit dem Logo des Gault Millau befestigen dürfen. Im Linthgebiet sind es fünf Restaurants, denen diese Ehre zuteil wird.  

13 Punkt gibt es für das Restaurant Villa Aurum in Rapperswil, gegenüber dem Swisscom-Gebäude gelegen. Der Gault Millau schreibt dazu: Unter dem Konzept «Culinary & Arts» biete Chefkoch Darko Nenadovic eine internationale Küche mit asiatischem Einschlag. «innovative weltoffene Kulinarik».

Sehr gute 15 Punkte erntet das «Chrüz» in Eschenbach. Chefkoch Reto Hasler und sein Team würden für «traditionelle, währschafte Gerichte» stehen, er könne aber auch «Gourmet», schreibt der Gault Millau.

Genauso viele Punkte wie das «Chrüz», nämlich ebenfalls 15, heimst der Gasthof Löwen in Bubikon ein. «Auch nach 20 Jahren» habe die Wirtefamilie von Domenico Maggiano noch Kraft und Mut für Neues, schreibt der Gault Millau: Das  Gourmetteil im Innern  des Restaurants sei geschmackvoll renoviert worden und wirke «dank gedeckten Farben und gekonntem Lichtkonzept sehr einladend». Die Menüs seien sanft überarbeitet worden und würden so «aufgeräumt und stringent» wirken wie das Lokal selbst.

13 Punkte erhält das Restaurant Rosenburg in Wolfhausen. Die beiden «Genussfreunde» Stephan Peters aus Deutschland und Krum Rouskov aus Bulgarien hätten das Restaurant mit ihrem Traum vom eigenen Lokal wieder auf die kulinarische Landkarte der Schweiz gebracht, adelt der Gault Millau Lokal.

Der neue Wirt in der Fischerstube Weesen, Alain Koenig», bringt es gleich auf Anhieb auf 14 Punkte. Koenig ist erst seit einem halben Jahr «König» im weitherum bekannten Fischrestaurant, das zuvor Dieter und Hanni Frese über Jahrzehnte mit Erfolg geführt haben. Der Gault Millaus schreibt, nach dem Besuch verlasse man das Restaurant im Wissen, «die Fischerstube ist wieder in guten Händen». Koenig kam noch eine weitere Ehre zuteil: Vom französischen Führer Guide Michelin wurde er vor zwei Wochen in den «BIB Gourmand» aufgenommen. Darin werden Restaurants ausgezeichnet, deren Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Redaktion March24 & Höfe24 / Bruno Hug, Linth24