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Galgenen
07.11.2022
07.11.2022 16:28 Uhr

Westernfeeling an der Turnshow Galgenen

Bild: Frieda Suter, freie Mitarbeiterin
«The little Stini» machte mit einem grossen Goldnugget den Fund des Jahrhunderts. Die ganze Geschichte bildete am Wochenende den Mittelpunkt der Turnshow in Galgenen.

Das Motto «Goldrush am Spreiten River» an den Unterhaltungsabenden des TSV Galgenen versprach Westernstimmung mit Lokalbezug. Da kam doch «The little Stini» gleich zu Beginn der Turnshow mit einem riesigen Goldklumpen zur Bühne.

Im Saloon fand er mit seinem Fund Anerkennung: «Ja, du heiliger Sankt Martin!» Dies in Anlehnung an den Galgener Kirchenpatron und den fehlenden zweiten Kirchturm, den «The little Stini» jetzt als gemachter Mann natürlich bezahlt hätte.

Bild: Frieda Suter, freie Mitarbeiterin

«Dä chli und de gross Hegner» waren gerne bereit, bei den Formalitäten auf der Gemeinde mitzuhelfen. Doch bevor es dazu kam, hatten die Weber-Twins aus dem benachbarten Dirty Old Town vom Fund gehört und ihre Finger im Spiel, respektive das Gold entführt.

Line-Dance und «Laila»

Unterstützt von Darbietungen der verschiedenen Riegen entwickelte sich die Geschichte Schritt für Schritt weiter. Da wurde in der Vergangenheit gegraben, ab und zu ein Seitenhieb ausgeteilt und auch gegen Neumodisches wie Influencer und die heutige Jugend gewettert. Natürlich wurde den Dieben Rache angedroht und ein Schiesstraining bei der scharfen Petra anberaumt. Die Stimmung wogte zwischen Enttäuschung und Euphorie.

Bild: Frieda Suter, freie Mitarbeiterin

Unterstrichen wurde dies mit den akribisch einstudierten Auftritten von verschiedenen Riegen. Gegen 200 Kinder und rund 100 Erwachsene führten in rascher Folge Tänze und Turn-Elemente auf, die viel Applaus fanden. Die Western-Story nahm eine glückliche Wende, die mit einem glorreichen Einzug in Galgen Village und dem Bau des zweiten Kirchturms zu Ende ging.

Das Publikum wurde an beiden Abenden mit Leckerbissen aus der Turn-Saloon-Küche, einer Tombola und rassiger Musik bei Laune gehalten. Federführend war ein junges OK unter Leitung von Cedric Meyer und Adrian Hegner. Gendergerecht wurde erstmals die Bezeichnung Turnshow gewählt.

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Frieda Suter, freie Mitarbeiterin