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Pfäffikon
12.07.2020
10.07.2020 10:05 Uhr

Im Radiomachen die Berufung gefunden

Andrea Nötzli hat beim Radio ihren Traumberuf gefunden. (Bild: zvg)
Die Pfäffikerin Andrea Nötzli arbeitet seit viereinhalb Jahren beim Radio, davon 1 ½ Jahre bei «Central» und «Sunshine». Ob Sie aufgrund ihrer Stimme schon erkannt wurde, erzählt sie im Interview.

Sie sind regelmässig am Radio zu hören. Wurden Sie aufgrund Ihrer Stimme schon erkannt?

Aufgrund meiner Stimme nicht, da die meisten am Radio anders klingen als im echten Leben. Aber aufgrund meines Namens wurde ich schon erkannt, vor allem in Ausserschwyz. Ich werde auch mehr gegrüsst, da sich die Leute meinen Namen besser merken, seit ich beim Radio arbeite.

In Ihrem Job sind Heiserkeit und Schluckauf besonders mühsam. Wie beugen Sie diesen vor?

Unsere Stimmbänder sind sehr trainiert, Heiserkeit ist selten ein Thema. Aber ich schaue, dass die Stimme in der Freizeit nicht überstrapaziert wird. Ich sage oft: Ein gebrochener Arm wäre weniger schlimm, als wenn ich die Stimme eine Zeit lang verlieren würde.

Welches sind die grössten Herausforderungen beim Radio?

Die grösste Herausforderung ist, egal, um welche Meldung es sich handelt, alle Meldungen gleich rüberbringen zu können. Es ist nie einfach, über Kinder zu berichten, die ums Leben gekommen sind – oder über Flugzeugabstürze und Attentate. Trotzdem will man die Hörer über diese Ereignisse informieren. Es war auch in der Corona- Zeit nicht einfach, über die vielen Opfer zu berichten, über Unternehmen, die Pleite gehen oder über den Lockdown, der die ganze Bevölkerung betrifft.

Wen würden Sie am liebsten einmal interviewen und weshalb?

Roger Federer – aber wer will das nicht? Oder Ex-Fussballer Alex Frei, da er mein grosses Idol ist. Vor kurzem konnte ich mit Bundesrat Alain Berset und mit Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit sprechen. Die grössten Krisen-Manager der Schweiz zu treffen, war ein Highlight. Aber am liebsten interviewe ich Menschen, die Geschichten zu erzählen haben, vieles erlebt haben und Emotionen zeigen.

Vollständiges Interview in der Dienstagsausgabe des «March-Anzeiger» und des «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Silvia Gisler, Redaktion March24/Höfe24