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Sport
07.07.2020
07.07.2020 10:50 Uhr

Bündner Gymnastin widerspricht Vorwürfen

Der Schweizer Turnverband feuerte kürzlich die Nationaltrainerin der Rhythmischen Gymnastik, Iliana Dineva, nach Quäl-Vorwürfen von zwei ehemaligen Turnerinnen. Die ehemalige Nationalmannschaftsturnerin Gina Dünser widerspricht den Vorwürfen nun vehement und stellt sich hinter ihre frühere Trainerin.

Der Fall sorgte kürzlich für viel Aufsehen. Zwei ehemalige Turnerinnen der Nationalmannschaft der Rhythmischen Gymnastik gingen mit Quäl-Vorwürfen gegen Nationaltrainerin Iliana Dineva an die Öffentlichkeit. Sie seien von der Trainerin «manchmal geschlagen und beschimpft worden.» Sie hätten blaue Flecken an den Armen oder an den Beinen, vom Kneifen oder von Schlägen mit der Hand hinnehmen müssen, so nur ein Teil der Vorwürfe an die Bulgarin. Als Folge dessen feuerte der Schweizer Turnverband (STV) Dineva und ihre Assistentin Aneliya Stancheva.

Die Vorwürfe seien falsch, stellt Gina Dünser klar. Die Bündnerin muss es wissen, war sie doch von 2014 bis 2018 Mitglied der Nationalmannschaft in der Rhythmischen Gymnastik. Sie zeigt sich im Interview entsetzt über die Anschuldigungen ihrer ehemaligen Teamkolleginnen. «Mit Quälen hat dies nichts zu tun», stellt Dünser klar. Rhythmische Gymnastik sei ein harter Sport und komme man in die Nationalmannschaft, trainiere man jeden Tag bis zu 5 Stunden. «Jede Gymnastin hätte jederzeit aufhören können, wäre es ihr zu viel und zu hart geworden.»

Die 22-Jährige stellt sich voll hinter ihre alte Trainerin. «Sie ist das Gegenteil von dem, als das sie dargestellt wird. Sie hat extrem auf uns geschaut.» Für sie sei es nun der Moment, Iliana Dineva zu unterstützen, wo sie nur könne.

Das komplette Interview findest du in der Mittwochsausgabe des «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt».

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Lars Morger, March24 & Höfe24