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Wollerau
31.10.2022

Und es weihnachtet doch!

Das «Wiehnachtshuus» am Roosweidweg in Wollerau soll auch dieses Jahr erstrahlen.
Das «Wiehnachtshuus» am Roosweidweg in Wollerau soll auch dieses Jahr erstrahlen. Bild: zvg
Trotz Energiekrise: Wenigstens das «Wiehnachtshuus» in Wollerau leuchtet.

Die Welt scheint von einer Krise in die andere zu schlittern. Zumindest will man uns das weismachen, vielleicht ist das meiste ja auch nur Angstmacherei. Besonders überrascht die Energiekrise – plötzlich soll es gegen Ende Winter selbst in der Schweiz zu wenig Strom haben.

Sparen und nochmals sparen sei angesagt, damit nicht das plötzliche Lichterlöschen einsetzt. Gerade die ­Behörden gehen mit gutem Beispiel voran, Private machen sich zumindest erste Gedanken, die Wirtschaft scheint noch abzuwarten. So fällt zum Beispiel die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf Wollerau aus. Da stellen sich Weihnachtsfreunde doch gleich die Frage: Und das Wiehnachtshuus oberhalb Wollerau, bleibt das auch im Dunkeln?

Auch in schwierigen Zeiten

«Nein», macht Stefan Helfenstein unmissverständlich klar, «trotz der drohenden Energiekrise haben wir uns entschieden, das Wiehnachtshuus Wollerau wieder aufleuchten zu lassen». Helfenstein ist der Besitzer des schmucken Hauses am Roosweidweg und installiert schon seit Jahren die wohl weit und breit ­umfangreichste Weihnachtsbeleuchtung. Sie würden alles stromsparende LED-Leuchtmittel verwenden, begründet er sein «anti­zyklisches» Verhalten. Dieses Jahr werde das EW Höfe auch ­Messgeräte anbringen, um den exakten Stromverbrauch zu eruieren. Und falls der Strom dann tatsächlich mal knapp werden sollte, stehe sein potenter Generator bereit, so Helfenstein.
Als Beitrag ans Energiesparen würden sie aber die täglichen Leucht­zeiten um drei bis vier Stunden reduzieren und die Aussenbeleuchtung während der Leuchtzeiten ganz ausschalten. Helfenstein: «So können wir doch in der aktuell unsicheren und schwierigen Zeit einen besinnlichen Treffpunkt für alle bieten.»

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Freitag, 28. Oktober, zu lesen

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Andreas Knobel, Redaktion Höfe 24 und March24