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Pfäffikon
22.10.2022
22.10.2022 10:30 Uhr

Das Alpamare sperrt abwechselnd die Rutschen, um Energie zu sparen

Das Alpamare benötigt für den Betrieb viel Energie.
Das Alpamare benötigt für den Betrieb viel Energie. Bild: Archiv
Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Das Alpamare in Pfäffikon ist ein grosser Energieverbraucher. Im Hinblick auf eine mögliche Mangellage bei Strom und Gas versucht der beliebte Wasserpark seinen Verbrauch zu optimieren. Ab Montag werden unter anderem an den Wochentagen nicht mehr alle Rutschen gleichzeitig in Betrieb sein.

Julian Lämmler, Geschäftsführer des Alpamares in Pfäffikon, ist aktuell ein gefragter Mann. Fast täglich treffen Medienanfragen betreffend Energie und des kommenden Winters ein. «Der Energieverbrauch ist bei uns immer ein grosses Thema», betont Lämmler. Beispielsweise werden die Bäder über Nacht zugedeckt, um möglichst wenig Wärme zu verlieren. Das Erlebnisbad heizt mit Gas vom EW Höfe, man könnte jedoch auch auf Öl wechseln. Auch Wärmepumpen sind im Einsatz. 

Rutschen nur noch alternierend

Im Moment ist das Alpamare mit all seinen Attraktionen wie gewohnt geöffnet. Ab dem 24. Oktober wird eine erste Energiesparmassnahme umgesetzt: Während der Arbeitswoche sind nicht mehr alle zwölf Rutschen gleichzeitig in Betrieb. Jeweils zwei Rutschen werden für eine Stunde abgeschaltet und gesperrt. «Bei einer Aufenthaltsdauer von vier Stunden hat man trotzdem die Möglichkeit, alle Rutschen zu benutzen», so der Geschäftsführer zu den Überlegungen dahinter. Auch weitere Massnahmen will das Alpamare prüfen, darunter auch grössere Investitionen, um den Verbrauch von Warmwasser reduzieren zu können. 

 

Patrizia Baumgartner, Redaktion Höfe 24&March24