Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Wollerau
25.09.2022
25.09.2022 16:13 Uhr

Bezirk Höfe will den neuen Westtrakt der Schule Riedmatt

Westtrakt des Schulhauses Riedmatt: So soll die neue Fassade dereinst aussehen (Blick Richtung Osten).
Westtrakt des Schulhauses Riedmatt: So soll die neue Fassade dereinst aussehen (Blick Richtung Osten). Bild: zvg
Die Stimmzettel sind ausgezählt: Der Bezirk Höfe stimmt mit 73.88 Prozent für die Sanierung und Optimierung des Westtrakts der Schule Riedmatt. Zusätzlich kam es in der Gemeinde Freienbach zu weiteren Abstimmungen. Die Ergebnisse stehen fest.

Der Bezirk Höfe ist Träger der Oberstufe Sek eins Höfe mit den beiden Schulhäusern Weid in Pfäffikon und Riedmatt in Wollerau. Die Schulanlage Riedmatt ist in die Jahre gekommen, der dortige Westtrakt soll deshalb erneuert werden. Das entsprechende Projekt für rund 26,2 Mio. Franken haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Bezirks nun klar angenommen. Auch in den drei Gemeinden stiess die Vorlage jeweils auf klare Zustimmung. (Freienbach 3717 Ja-Stimmen, Wollerau 1918 Ja-Stimmen, Feusisberg 1352 Ja-Stimmen)

Was wird gemacht?

Der Westtrakt des Schulhauses wird den aktuellen Normen und Vorschriften bezüglich Bauweise, Brandschutz, Sicherheit und Energie angepasst. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse heutiger und künftiger Formen des Schulunterrichts berücksichtig. Parallel zur umfassenden Sanierung werden grössere Räume geschaffen, um mehr Flexibilität für einen zeitgemässen Unterricht zu erhalten. Zusätzliche Fensterflächen werden mehr Licht ins Schulhaus bringen und für eine grosszügigere Atmosphäre sorgen. Auch auf eine nachhaltige Bauweise soll besonders Wert gelegt werden.

Günstiger als Neubau

Das fertig ausgearbeitete Projekt biete eine hohe Planungssicherheit bei einer Bauzeit von rund drei Jahren. Die Sanierung und Optimierung des Schulhauses Riedmatt wird gemäss Kostenvoranschlag 26,22 Mio. kosten. «Der Bezirksrat ist überzeugt, dass dies eine sinnvolle Investition ist, wäre ein Neubau doch mehr als doppelt so teuer.» Bei einem optimalen Verlauf des Bewilligungsverfahrens rechnet der Bezirk mit einem Baustart im Sommer 2023 und im Idealfall einer Bauzeit von drei Jahren.

Abstimmungen Gemeinde Freienbach

Ja zu neuem Abwasserregelment

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Freienbach haben das angepasste Abwasserreglement mit 76.78 Prozent gutgeheissen. Damit erhält der Gemeinderat wieder den notwendigen Handlungsspielraum, um bei Bedarf die Abwassergebühren zu erhöhen, zum Beispiel für Investitionen in die Abwasserreinigungsanalge (ARA). Neu kann der der Gemeinderat die Sockelbeiträge maximal um 30 Prozent in Eigenkompetenz erhöhen, bislang konnte er diese um bis zu 50 Prozent erhöhen ohne das Vorliegen einer Sachvorlage. In den Gebühren war zudem bis anhin auch die Mehrwertsteuer enthalten. Neu werden die Gebühren ohne Mehrwertsteuer im Gebührentarif ausgewiesen.Die Überarbeitung des Abwasserreglements war notwendig geworden, um einerseits den geplanten Investitionen der ARA Höfe und andererseits den Empfehlungen des Preisüberwachers Rechnung zu tragen.

Ja zur Initiative Mobilität

Freienbach stimmt mit 63.37 Prozent für die Initiative zur nachhaltigen Mobilität. Eine Einzelinitiative hatte bereits 2018 eine nachhaltige Mobilität bei den Ortsbussangeboten sowie der Schülertransporte in Freienbach gefordert. Diese Initiative wurde mit dem Zusatz, dass die Produktion der nötigen Energie auf neu zu erstellenden Anlagen in Freienbach zu erfolgen habe, gutgeheissen. Das entsprechende Sachgeschäft «Initiative Mobilität» mit dem Betriebskonzept haben die Stimmbürger von Freienbach nun klar gutgeheissen.

Für die neuen Photovoltaik-Anlagen werden einmalige Investitionskosten von 780'000 Franken anfallen. Für die Umstellung der Ortsbuslinien und der Schulbusse auf den «dekarbonisierten» Betrieb werden jährlich wiederkehrende Betriebsmehrkosten von 447'000 Franken fällig werden. Der Bau der nötigen Photovoltaik-Anlagen soll unverzüglich in Angriff genommen werden und wenn möglich bis Ende 2026 erfolgen, so war die Vorlage auf Antrag der FDP ergänzt worden. Die Umstellung der Schulbusse soll bis Ende 2024 erfolgen.

Bild: sda/KEYSTONE
Redaktion March24 & Höfe24